Erstellt am 24. November 2010, 00:00

Mehr Betten für die Therme. THERMENSTUDIE 2010 / Dem Thermentourismus wird ein gutes Zeugnis ausgestellt. Deshalb empfiehl das Strategieforum den Ausbau der St. Martins Therme & Lodge.

Das Hotel der St. Martins Therme soll in Zukunft ausgebaut werden: mit familienfreundlichen Appartments im typischen Lodge-Charakter.  |  NOEN
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VON BIRGIT BÖHM-RITTER

FRAUENKIRCHEN / Eine Studie vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) belegt den positiven Einfluss der Thermen auf die Tourismusentwicklung. Aus der „Thermenstudie 2010“, die vom Regionalmanagement Burgenland in Auftrag gegeben wurde, geht hervor, dass die Tourismusbilanz durch die Thermenbesucher und die steigende Zahl an Kurgästen in Burgenland wesentlich verbessert wurde (siehe Seite 4).

Basierend auf dieser Studie wurden beim 54. Strategieforum der Landesregierung Erweiterungsmaßnahmen für die St. Martins Therme & Lodge empfohlen. „Diese Investition ist umso wichtiger, weil - wie auch die Studie besagt - aufgrund des stärkeren Wettbewerbs nicht sichergestellt ist, dass es weitere Zuwächse und eine nachhaltige Entwicklung gibt“, sagt Landeshauptmann Hans Niessl.

Vergrößerung der Lodge:  Zielgruppen sind Familien

Die Wirtschaftsservice Burgenland AG (WiBAG) ist derzeit in Verhandlungen mit künftigen Investoren. „Es geht um den Ausbau der Lodge“, sagt WiBAG-Vorstand Franz Kast. Die Idee sei es, das Hotel um Appartments mit typischem Lodge-Charakter zu erweitern. Damit soll vor allem die Zielgruppe der Familien angesprochen werden. Momentan ist man dabei, einen Finanzplan aufzustellen: „Förderungen werden geprüft und Investoren sollen „ins Boot“ geholt werden“, sagt Kast, „erst dann wird ein Umsetzungszeitraum festgelegt.“ So ein Projekt brauche eine lange Vorlaufzeit. „Das kann bis zu zwei Jahre dauern“, meint Kast.