Erstellt am 08. Januar 2015, 06:08

von Stefanie Rieder

Mehr Betten für Kittsee geplant. HNO-Abteilung und Vollabteilung für Urologie in Kittsee zur Diskussion. Bedarf sei vorhanden, jedoch weitere Erhebungen.

Künftige medizinische Versorgung. Ärztlicher Leiter KRAGES Mitte-Süd, Kurt Resetarits; Gesundheitslandesrat Peter Rezar und KRAGES-Geschäftsführer René Schnedl Foto: Bgld. Landesmedienservice  |  NOEN, Bgld. Landesmedienservice
Sowohl eine HNO-Abteilung als auch eine Vollabteilung für Urologie stehen momentan für das Krankenhaus Kittsee zur Diskussion und sollen vorbereitet werden. Darüber informierte Landesrat Peter Rezar in einem Pressegespräch.

Vorerst muss Bedarf analysiert werden

Der Pressesprecher von Landesrat Peter Rezar, Michael Förschner, weist auf die Nachfrage hin: „Man muss den tatsächlichen Bedarf erheben, sowohl im Krankenhaus selbst als auch in der Umgebung mit den Fachärzten Vorort.“

Es gäbe Meldungen, dass diese Abteilungen gebraucht werden, jedoch müsse man nun über eine Zeit hinweg, den tatsächlichen Bedarf analysieren. „Ungefähr in einem halben Jahr wird anhand der Ergebnisse entschieden werden, ob eine HNO-Abteilung und eine Vollabteilung für Urologie in Kittsee entstehen werden“, so Förschner dazu.

„Mehr Ärzte sollten dann bereitstehen“

x  |  NOEN, Rieder
Auch der ärztliche Leiter des Kittseer Krankenhauses, Luc Bastian, kann bislang nur auf die Überprüfung hinweisen: „Es ist ein Thema, welches momentan im Raum steht. Jedoch läuft vorerst mal die Bedarfsanalyse an.“

Hierbei sieht Bastian die HNO-Abteilung noch mit vielen Fragezeichen vor sich. Die geplante Vollabteilung für Urologie erklärt der ärztliche Leiter wie folgt: „Vollabteilung heißt, dass es mehr Betten geben soll. Aber auch mehr Operationen würden durchgeführt werden und daher sollten auch mehr Ärzte bereitstehen.“

In Zukunft soll im Krankenhaus Kittsee aber nicht die Ausweitung der Bettenkapazitäten, sondern die interdisziplinären Strukturen im Fokus stehen.