Erstellt am 13. November 2013, 23:59

von Pia Reiter

Mehr Kindergartenplätze. Ab 2014 / Im Kindergarten am Tabor (Taboki) entsteht eine zusätzliche Gruppe im bisherigen Bewegungsraum. Zehn bis 15 Plätze nötig.

Zusätzliche Gruppe. Im Taboki soll der jetzige Bewegungsraum adaptiert und zu einem Gruppenraum für zehn bis 15 Kindergartenkinder werden. In Absprache mit der Landesregierung hat sich die Stadtgemeinde nun zu dieser Lösung entschlossen. Andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel ein zusätzlicher Container würde hohe Kosten verursachen. privat  |  NOEN, privat
Von Pia Reiter

Ab 2014 / Im Burgenländischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz 2009, Paragraf fünf, ist geregelt: Die Gemeinden haben jährlich, ausgehend vom Bestand an Kinderbetreuungsplätzen, die für Kinder mit Hauptwohnsitz in der Gemeinde zur Verfügung stehen, den zukünftigen Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen für den Zeitraum der jeweils folgenden drei Jahre zu erheben.

Durch starken Zuzug braucht Gemeinde mehr Plätze

Auf Basis des zukünftigen Bedarfs ist jährlich ein Entwicklungskonzept festzulegen. Die Bedarfserhebung und das Entwicklungskonzept sind dem Land zur Kenntnis zu bringen.

Genau das ist in Neusiedl am See auch gemacht worden: „Demnach wären wir ursprünglich mit den vorhandenen Plätzen locker ausgekommen, jedenfalls nach den Anmeldungen für die Kindergartenplätze, die jedes Jahr im April stattfinden“, erklärt Bürgermeister Kurt Lentsch (ÖVP).

Die derzeitige Situation: Der Taboki ist völlig ausgelastet, hat 15 Krippenkinder und 103 Kindergartenkinder (in einer Gruppe sind sogar 28 statt 25 Kinder untergebracht). Nun braucht die Stadtgemeinde durch den starken Zuzug aber zehn bis 15 Plätze mehr.

Zunächst war von Containerlösung ausgegangen worden

„Die Gemeinde wird auf alle Fälle ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachkommen“, betont Lentsch. Deshalb wurden mehrere Möglichkeiten, mehr Plätze zu schaffen, angedacht.

Zuerst sei man von einer Containerlösung ausgegangen und hätte einen Standort dafür gesucht, das sei aber bei keinem der drei Kindergärten infrage gekommen, denn im Gartenweg ist eine Baustelle, beim Taboki steht bereits ein Container und beim Montessori Kinderhaus gehe es wegen der Hanglage nicht, so Lentsch.

Deshalb wird nun, nach Absprache mit der Landesregierung der bisherige Bewegungsraum im Taboki adaptiert und dort die zusätzliche Gruppe untergebracht.