Erstellt am 03. Oktober 2012, 00:00

Mehr Polizei für Bezirk. Sieben Beamte / Drei zusätzliche Polizisten sind in Halbturn, vier in Pamhagen im Einsatz. Wessen Verdienst dies ist, spaltet allerdings SPÖ und ÖVP.

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HALBTURN / PAMHAGEN / Gleich zehn Einbrüche ereigneten sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Pamhagen - zwischen 19 Uhr und sieben Uhr früh stahlen Diebe etwa ein Motorfahrrad, Bohrmaschinen und Autoreifen samt Felgen aus Geräteschuppen. Gerade grenznahe Regionen des Bezirks werden dieser Tage häufig von Einbrechern heimgesucht, weshalb seit Montag vier zusätzliche Polizisten in Pamhagen und drei weitere Beamte in Halbturn im Einsatz sind. Wessen Verdienst dies ist, sorgt jedoch für Disput zwischen SPÖ und ÖVP.

„Dass ab ersten Oktober in Pamhagen und Halbturn mehr Polizisten zum Einsatz kommen, ist sicherlich nicht das Verdienst von Steindl, sondern das der neuen Polizeiführung im Burgenland gemeinsam mit dem Bezirkspolizeikommando und der Personalvertretung des Bezirks. Diese Maßnahmen wurden bereits Anfang September eingeleitet“, kritisiert Manfred Bleich, FSG-Vorsitzender der Polizei Burgenland. Es sei kein guter Stil, dass sich die ÖVP eine Personalaufstockung auf die Fahnen hefte, die laut Bleich aufgrund einer Petition der Gemeinde Pamhagen und des Einsatzes von FSG und Polizeiführung zustande gekommen sei.

ÖVP-Klubobmann Rudi Strommer sieht dies deutlich anders - erst durch intensive Gespräche von Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Steindl, Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und ihm, die bereits seit mehr als ein halbes Jahr laufen, sei es überhaupt erst gelungen, zusätzliche Polizisten nach Halbturn und Pamhagen zu holen, so Strommer gegenüber der BVZ. „Und dies ist ein gemeinsamer Erfolg, den ich mir von niemandem nehmen lasse“, meint Strommer.

Rudi Strommer sieht die Personalaufstockung als Resultat der ÖVP-Gespräche mit Innenministerin.

Laut Manfred Bleich sei es ein Erfolg von Polizeiführung, Bezirkskommando und Personalvertreter.