Erstellt am 04. Juni 2013, 14:03

Mehr Turnen statt Theater. 171 Personen sprachen sich in Gattendorf (Bezirk Neusiedl am See) für Änderung bei Turnsaalnutzung für Proben und Aufführungen des „Theaterstadls“ aus. Gespräche über Lösungsvorschläge laufen.

Aufregung um Zeitraum der Aufführungen des »Theaterstadls«: Elterninitiative wünscht sich Veränderung bei der Turnsaalnutzung.  |  NOEN, Foto: BVZ
Wirbel um die Nutzung des Turnsaals in Gattendorf: Durch das Sammeln von 171 Unterschriften machte die Initiative „Kinder brauchen Bewegung“ einiger Eltern darauf aufmerksam, dass es durch den Zeitraum der Aufführungen des „Theaterstadls Gattendorf“ rund um Ostern (Anmerkung der Redaktion: Die Premierenfeier des „Theaterstadls“ findet am Ostersonntag statt) zu räumlichen Einschränkungen kommt, was die Sportstunden der Volksschüler im Turnsaal des Gebäudes betrifft.

Konkret geht es dabei um neun Schultage, in denen der Turnsaal komplett gesperrt wird, da für den Zeitraum der Aufführungen, Bühne und Sesseln im Turnsaal platziert werden. In drei Wochen vor der Premiere kommt es durch den Aufbau der Bühne zu teilweisen räumlichen Einschränkungen, dabei kann nicht der komplette Turnsaal für Sport und Turnaktivitäten genutzt werden.
 
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Lösungssuche: „Haben Vorschläge besprochen“
 
Bürgermeister Franz Vihanek erklärt: „Am Montagabend kam es dann zu einem Gespräch mit allen Betroffenen, dabei wurden konstruktive Lösungsvorschläge besprochen. Es wurde abgeklärt, was den einzelnen Vertretern wichtig ist und wo man Veränderungen herbeiführen kann, damit es künftig für alle Beteiligten zu einer Verbesserung kommt.“ Barbara Laschitz von der Elterninitiative erklärt nach dem Gespräch: „Gemeinsam werden wir sicher eine Lösung finden.“ Robert Sinn, Obmann des „Theaterstadls“ dazu: „Wir werden schauen, dass Einigkeit erzielt werden kann. Sollten für räumliche Ausweichmöglichkeiten oder Fahrten der Kinder ins Hallenbad zusätzliche Kosten anfallen, wird das der „Theaterstadl“ finanziell unterstützen.“
 
Volksschuldirektor Wolfgang Heitzinger erklärt betreffend der Turnsaalnutzung: „Die Sperre betrifft zwei Turnstunden der vierten und dritten Klasse und drei Turnstunden der ersten und zweiten Klasse pro Jahr. Das heißt aber nicht, dass die Kinder in dieser Zeit keinen Turnunterricht haben. Eine Klasse hatte Schwimmunterricht, eine andere spielte im Garten Völkerball.“