Erstellt am 01. August 2011, 20:22

Mordfall Nickelsdorf - StA weiß von angeblichem Teilgeständnis nichts. Im Fall der im Juli des Vorjahres in Nickelsdorf ermordet aufgefundenen Lydia D. machten am Wochenende neue Entwicklungen die Runde. Wie Medien berichteten, soll der gebürtige Argentinier zugegeben haben, dass er am Mordtag mit dem Opfer zusammen gewesen sei.

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Es soll einen Streit gegeben haben, dieser sei eskaliert. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt (StA) konnte jedoch am Montag ein Teilgeständnis auf Anfrage gegenüber der APA nicht bestätigen. Im Juli sei der Hauptverdächtige zum letzten Mal einvernommen worden, berichtete Magdalena Eichinger, Sprecherin der StA. Damals war von einem Teilgeständnis nicht die Rede, erklärte sie. "Überrascht" hatte sich am Samstag auch Farid Rifaat, der Anwalt des 59-Jährigen, gezeigt. Der Strafverteidiger sprach am Montag mit seinem Mandanten, wollte den Zeitungsbericht aber weiterhin nicht kommentieren. Feststehe lediglich: "Anklage gibt es sicher noch keine." Diese werde es "auch sicher in den nächsten Wochen nicht geben", so Rifaat am Montag zur APA. Der seit mehr als elf Monaten in Eisenstadt in Untersuchungshaft sitzende, gebürtige Argentinier steht im Verdacht, im Juli des vergangenen Jahres die 72-jährige Pensionistin Lydia D. erschlagen und angezündet haben. Er soll engen Kontakt zum Mordopfer gehabt haben. Die brennende Leiche fanden Feuerwehrmänner beim Löschen eines Flurbrandes in einem Maisfeld in Nickelsdorf.