Erstellt am 01. Januar 2014, 23:59

von Christoph Weisz

Nach Brand keine Bleibe. Brände / Küche brannte bei Brand in Frauenkirchen vollkommen aus, Mutter und Sohn im Spital. Nun läuft Suche nach Übergangsquartier.

Brandherd. Ein auf dem Herd stehender Topf wird als Brandursache vermutet.  |  NOEN, FF-Frauenkirchen
von Christoph Weisz

FRAUENKIRCHEN / Starker Rauch drang aus dem Haus in der Michael-Brand-Gasse in Frauenkirchen, als die Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Frauenkirchen am Samstag gegen sechs Uhr abends am Einsatzort eintrafen.

„Mit Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht“ 

Die beiden Bewohner, ein 45-Jähriger und seine 65-jährige Mutter, hatten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen können und warteten auf die Einsatzkräfte vor dem brennenden Haus. „Bei unserem Eintreffen fanden wir ein stark verqualmtes Haus vor. Deshalb rückte ein Atemschutz-Trupp zum Brandherd in der Küche vor und begann mit den Löschmaßnahmen.

Da die Küche unmittelbar durch zwei Durchgänge mit dem Dachboden verbunden ist, füllte sich der Dachboden mit Rauch. Das Ausbreiten des Feuers auf den Dachstuhl konnte jedoch verhindert werden. Mithilfe der Drehleiter entfernten wir am Giebel Teile des Daches, damit der Rauch besser abziehen konnte“, schildert der stellvertretende Feuerwehrkommandant Lorenz Pollreiss, der den Einsatz leitete. „Nachdem der Brand gelöscht wurde, suchten wir mittels Wärmebildkamera nach eventuellen Glutnestern, fanden jedoch keine“, so Pollreiss weiter. Nach zwei Stunden war der Einsatz vorüber. 23 Florianis waren mit fünf Fahrzeugen im Einsatz.

Am Herd vergessener Topf verursachte Brand

Als Brandursache wird von einem auf dem Herd vergessenen Topf ausgegangen. Die Bewohner selbst zogen sich eine leichte Rauchgasvergiftung zu und wurden vor Ort von den Einsatzkräften der Rettung erstversorgt und dann ins Krankenhaus Kittsee eingeliefert. „Die beiden wurden zur Beobachtung aufgenommen. Doch so schlimm waren die Verletzungen nicht. Mittlerweile könnten die Patienten bereits wieder entlassen werden, doch leider haben die beiden keine Unterkunft. Das Krankenhaus und die Gemeinde versuchen jetzt für die Zwei eine vorübergehende Bleibe zu finden“, sagt Primar Luc Bastian vom Krankenhaus Kittsee.