Erstellt am 20. November 2012, 12:02

Nachbar schießt auf Tauben. Zwei Männer wandten sich an die BVZ: Ein Apetloner soll des Öfteren mit Gewehr auf Tauben schießen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

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Sorgen machen sich derzeit bei zwei Männern aus Apetlon breit, (Namen sind der Redaktion bekannt) die sich diese Woche an die BVZ wandten. Der Grund: Ein Apetloner soll mit einem Gewehr von seinem Grundstück aus auf Tauben, unter anderen auch auf geschützte Türkentauben, schießen, die oft auch auf Bäumen des Nachbargrundstücks sitzen, so die Männer. Einmal sei der Mann mit dem Gewehr auch um den Häuserblock gegangen, nämlich von der Gassenseite zur hinteren Seite seines Anwesens - man sorge sich hier um die Sicherheit der Bürger, erklären die Männer.

Zudem suchte der Beschuldigte einst sein Wohnhaus auf, da eine erschossene Taube in seinen Rauchfang gefallen war, so einer der Apetloner weiter - im Heizraum des Kellers konnten sie das tote Tier dann finden. „Ich fragte ihn, warum er auf die armen Tauben schieße. Er gab mir zur Antwort, dass ihn das „Gru Gru“ stören würde“, so der Mann gegenüber der BVZ.

Für ein Statement war der beschuldigte Mann bis Redaktionsschluss nicht zu erreichen.
In weiterer Folge wurde Anzeige wegen Tierquälerei und Abschuss geschützter Wildtauben erstattet. Ein Beamter der Polizeiinspektion Apetlon bestätigt die Anzeige auf Anfrage der BVZ am Montag, der Sachverhalt sei an die Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See und die Staatsanwaltschaft Eisenstadt weitergeleitet worden, so der Polizist.
Magdalena Wehofer von der Staatsanwaltschaft Eisenstadt erklärt die weitere Vorgehensweise: „Die Anzeige wegen des Verdachtes auf Tierquälerei wird nun vom zuständigen Bezirksanwalt geprüft. Er klärt, ob der Tatbestand erfüllt ist und alle Erhebungsergebnisse vorhanden sind.“