Erstellt am 22. Februar 2012, 07:37

Neue Mieter für den Pannonia Shopping Park. NEUE SHOPS / Statt einem Cafe zieht das Mode-Unternehmen „Ernsting‘s Family“ ins Einkaufszentrum ein. Mr. Sahm sperrt zu.

Neue Mieter. „Ernsting‘s Family“, feiert am ersten März Eröffnung, auch im Shop nebenan könnte bald ein neues Unternehmen einziehen, denn Herrenausstatter „Mr. Sahm“ will sein Geschäft schließen. REITER  |  NOEN
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VON PIA REITER

NEUSIEDL AM SEE / Derzeit gibt es gleich mehrere Mieter-Wechsel bei den Geschäften des Pannonia Shopping Park in der Altenburgerstraße. Das Einkaufszentrum mit den rund 30 Shops hat nun keinen Gastronomiebetrieb mehr: Vor einigen Wochen ist der Mieter „Cafe Bäckerei Wagner“ ausgezogen.

Doch lange wird die Geschäftsfläche nicht leer stehen: Ab ersten März gibt es statt Kaffee und Semmeln nämlich Bekleidung für die ganze Familie zu kaufen. Das Unternehmen „Ernsting’s Family“ expandiert in Österreich und eröffnet in Neusiedl am See seine dritte Filiale (nach Eisenstadt und Mattersburg) im Burgenland. Auf 160 Quadratmetern werden neben Mode auch Artikel für Deko- und Wohnideen angeboten. Hauptzielgruppe sind Mütter zwischen 25 und 45 Jahren mit Kindern bis zu 13 Jahren. 150 Filialen plant das Unternehmen in Österreich: „Derzeit befinden ganz viele Projekte in der Umsetzung. Neusiedl am See war für uns schon immer ein interessanter Standort. Das wird sicher nicht das einzige Geschäft in der Region bleiben“, sagt Unternehmenssprecher Marcello Concilio.

Momentan sind in Neusiedl am See laut Gebietsleiter Alexander Oberhuber die Profis am Werk: Installateure, Elektriker und Bodenleger sollen bis Mittwoch ihre Arbeiten beenden. Denn ab Donnerstag dieser Woche beginnt der Ladenbau. „Da werden die Möbel, also die Inneneinrichtung des Geschäfts montiert. Ab nächster Woche wird dann die Ware eingeräumt“, erklärt Oberhuber. Vier bis fünf Mitarbeiter werden in der Filiale in Neusiedl am See beschäftigt.

Vor dem Auszug hingegen steht ein anderer Mieter: Der Herrenausstatter Mr. Sahm hat sein Geschäft bereits geschlossen. Die Geschäftsleitung Mag. Oberhauser war mit dem Standort grundsätzlich zufrieden, nur war das Geschäftslokal auf Dauer zu groß: „Wir bräuchten ein Lokal mit 140 Quadratmeter und nicht mit 400 Quadratmetern. Auf Dauer wurde uns das zu teuer. Wir überlegen aber definitiv an einem anderen Standort in der Region wieder zu öffnen.“