Erstellt am 13. Februar 2013, 00:00

Neues Bierzelt mit Golser Schmankerln. Volksfest / Wo vergangenes Jahr ein kleines Zelt mit einem Kaffeehaus stand, sollen heuer heimische Spezialitäten angeboten werden.

Bieranstich 2012. In diesem Jahr wird es möglicherweise einen Anstich im Bierzelt geben.  |  NOEN, Foto: RP
Von Birgit Böhm-Ritter

GOLS / Etwa 100.000 Besucher kommen jedes Jahr zum Golser Volksfest. Was vergangenes Jahr, beim 45. Fest, vielleicht so mancher Gast vergeblich gesucht hat, soll es dieses Jahr wieder geben: das Bierzelt. Bei der Ausschusssitzung in der vergangenen Woche wurden drei Konzepte von drei Betreibern präsentiert. Eine Entscheidung sei dieses Mal aber noch nicht gefallen. „In einigen Tagen werden wir uns wieder zusammensetzen und dann wird es eine „Endausscheidung“ geben“, sagt Bürgermeister Hans Schrammel (SPÖ). Jetzt solle noch an der Feinabstimmung gearbeitet werden.

Im vergangenen Jahr gab es das Zelt in verkleinerter Form und reduziert auf ein Kaffeehaus. Heuer soll das 800 Quadratmeter große Areal wieder voll genützt werden. „Eine „Golser Variante“ würde uns am besten gefallen. Mit Golser Schmankerln“, verrät Schrammel. Davon gäbe es schließlich genügend. Sekt, Bier, Wein oder die Weltmeisterblunze aus Gols.

EAV und Hans Krankl rocken das Publikum

Während sich die Verhandlungen mit den zukünftigen Bierzelt-Betreibern noch in die Länge ziehen, steht bereits das Musikprogramm. Publikumslieblinge wie die EAV oder Johann Krankl und Monti Beton, Andy Borg, das Kaisertrio oder das Nockalm Quintett sind bereits gebucht.

Investiert wird nicht nur in ein ausgewogenes Unterhaltungsprogramm, sondern auch in die Infrastruktur. Verbesserungen sollen vor allem den Ausstellern zugute kommen.

15.000 Euro für Infrastruktur

„Dafür werden heuer wieder 15.000 Euro in die Hand genommen“, erklärt der Ortschef gegenüber der BVZ. Jedes Jahr werde ein Viertel der Ausstellungsfläche saniert. Dieses Jahr sei bereits das dritte Viertel an der Reihe. „Das Wasser kannnicht richtig versickern. Deswegen muss der Boden Schicht für Schicht saniert und Entwässerungsrinnen gegraben werden.“ Darüber hinaus werde Strom und Wasser verlegt und einige alte Pappelbäume, die schon ein Sicherheitsrisiko darstellen würden, durch neue ersetzt.

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