Erstellt am 10. Dezember 2015, 10:52

von Bettina Scheidl

Neues Gesicht für ORF. Die Neusiedlerin moderiert fortan das Volksgruppenmagazin „Servus Szia Zdravo Del tuha“: Ihre erste Folge läuft bereits am Sonntag.

Herausforderung. Jungautorin und Verlegerin Katharina Janoska steht fortan vor der Kamera.  |  NOEN, Janoska

Einer neuen Herausforderung stellt sich die Neusiedler Autorin und Verlegerin Katharina Janoska: Die studierte Literaturwissenschaftlerin präsentiert ab sofort das viersprachige Volksgruppenmagazin „Servus Szia Zdravo Del tuha“ des ORF, das jeden zweiten Monat am jeweils zweiten Sonntag ausgestrahlt wird.

Dafür wurden von der 27-Jährigen Moderationstraining, Technikschulung und auch der erste Drehtag, der zum Ruster Adventsmarkt führte, im Eiltempo absolviert, am kommenden Sonntag wird bereits die erste Sendung mit der Neusiedler Moderatorin ausgestrahlt:

Chance: „Kann mein Glück nicht fassen“

„Ich freue mich sehr und kann mein Glück noch gar nicht fassen. Der Außendreh war gleich eine große Herausforderung für mich – auch, weil ich zuvor noch nie vor der Kamera gestanden bin, doch es hat alles sofort super geklappt. Für mich war es ein spannender Tag mit einem wirklich tollen Team“, schildert Janoska der BVZ.

Die erste Sendung unter regionaler Moderation zeigt weiters einen Bericht zum 35-jährigen Bestehen der Unterwarter Volkstanzgruppe sowie Eindrücke von der Roma-Gedenkfeier in Lackenbach, dem Gedenken an den bekannten Lyriker Ilija Jovanoviæ und der Vergabe des Fred-Sinowatz-Preises 2015 an Manuela Horvath.

Der Schritt vor die Kamera führte für die Jungautorin, die bereits zwei Bücher verfasste, über öffentliche Vorträge und Lesungen vor Publikum – vor allem für die Präsentation ihrer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Geschichte und Literatur der Roma ging es für Katharina Janoska, selbst Romni, in jüngster Zeit quer durchs Burgenland:

„Für meine Tätigkeit als Moderatorin hoffe ich nun, dass die folgenden Drehtage im Team so entspannt wie bisher ablaufen, informative Beiträge entstehen und einige gängige Klischees gegenüber Roma, die in der Öffentlichkeit oft noch präsent sind, widerlegt werden können.“