Erstellt am 25. November 2015, 09:15

von Pia Reiter

Neues Konzept für Strand. Nord- und Südhafen werden zusammengelegt, Kiter und Surfer bekommen mehr Platz, Kite-und Surf-Schulungszentrum soll am Nordstrand entstehen, Eventplattform geplant.

Geplant. Der Wassersportbereich soll an einem Ort gebündelt werden: Der bisherige Nordhafen, bisher direkt neben der Kitezone, wandert in den Süden, weil die beiden Segelhäfen zusammengelegt und modernisiert werden. Kiter und Surfer bleiben am Nordstrand, haben aber mehr Platz und die verschiedenen Kite- und Wind-Surfschulen werden ebenfalls an einem Standort angesiedelt.  |  NOEN, PTF

 Mit dem neuen Konzept für die Aufteilung und Ausrichtung der einzelnen Strandbereiche stehen in dem Tourismusort einige Veränderungen an: „Bis jetzt wurde ein neuer Wassersport-Trend immer da untergebracht, wo Platz war. Mit der Neusordnung wollen wir auch die Qualität steigern und dem Gast nicht mehr erklären müssen, was er wo nicht tun darf. Wir wollen den Strand so einteilen, dass wir für jeden die besten Voraussetzungen schaffen, damit die Leute ihren Sport uneingeschränkt ausüben können“, erklären Tourismus-Geschäftsführer Hannes Anton und Tourismusobmann Rene Lentsch.

Umbauarbeiten schon gestartet

Mit den ersten Arbeiten gestartet wurde bereits im Süden, wo der Segelhafen abgerissen und komplett neu gebaut werden soll. Hier stehen laut Anton zwei Varianten zur Auswahl: Derzeit steht noch nicht fest, ob der Hafen in der herkömmlichen Holz-Pfahlbau-Weise oder mittels modernem Schwimmsteg errichtet wird. Fest steht aber: der Hafen wird vergrößert, da die Boote vom Nordhafen mitintegriert werden sollen.

2017 sollen dann auch die 60 Bootsliegeplätze vom Nord- zum Südhafen verlegt werden, wo dann insgesamt mehr als 200 Stellplätze samt Kran und Sanitärgebäude für die Segler zur Verfügung stehen.

Dadurch wird dann am Nord-Nord-Strand, wo die Kiter angesiedelt sind, mehr Platz frei, die Start- und Landezone wird vergrößert. „Wir wollen dort auch alle Surf- und Kiteschule gebündelt an einem Platz unterbringen. Außerdem haben wollen wir die Surfboxen leicht verlagern und zusätzlichen Stauraum schaffen“, sagt Anton.

Besonders wichtig beim neuen Konzept: durch die Neuaufteilung starten die Surfer aus der Bucht , dadurch gibt es auch keine direkte Berührung mit den Badegästen mehr und dadurch auch weniger Konfliktpotenzial.

Neue Plattform für Badegäste

Durch die Verlagerung des Standortes der Surfboxen wird direkt am See eine circa 1.200 Quadratmeter große Fläche frei. Hier soll eine Plattform gebaut werden, die tagsüber von den Badegästen genutzt werden kann und dann abends zur Lounge umfunktioniert wird. Auch die Podersdorfer Wirte sowie Vereine sollen die Möglichkeit haben, sich dort zu präsentieren.

Der Badebereich, der sich bis zur Mole erstreckt, soll ebenfalls aufgewertet werden. Die Umkleidekabinen werden renoviert, für Familien mit Kindern soll außerdem eine riesige Sandkiste geschaffen werden. Investiert wird mittels neuer Bewässerung auch in die Qualität der Liegewiese, und in die Schaffung neuer Schattenplätze. „Es hat in der Vergangenheit ja schon gute Ansätze gegeben, aber jetzt müssen wir einen Schritt weiter gehen. Der Impuls muss von der Gemeinde kommen, Investitionen passieren. Damit wir den Jungen einen Weg vorzeigen. Auch um ihnen einen Anstoß zu geben, damit sie zum Beispiel die Zimmervermietung übernehmen“, meint der Tourismusgeschäftsführer.