Erstellt am 27. Januar 2016, 17:03

von Birgit Böhm-Ritter

Neues Seerestaurant: Hürde Welterbe-Beirat. Der Bevölkerungsbeteiligungsprozess ist abgeschlossen. Plan steht, nun sind die Behörden an der Reihe.

Die Betreiber Fritz Tösch, Judith Tösch und Vera Zakall mit Investor Martin Pfundner.  |  NOEN, Böhm-Ritter

Der Bevölkerungsbeteiligungsprozess ist abgeschlossen. Vergangene Woche präsentierten Investor Martin Pfunder, Architekt Herbert Halbritter und die neu ins Team gekommenen Betreiber Fritz Tösch, Judith Tösch und Vera Zakall vor der Weidener Bevölkerung den momentanen Letztstand der Planung (siehe Grafik).

Die größten Änderungen gegenüber dem ersten Entwurf: keine gehobene Küche, sondern gut-bürgerlich, eine erheblich größere Hafeneinfahrt und die Integration einer Vinothek und Greißlerei (die BVZ berichtete). Die Wünsche der Bevölkerung wurden in das Konzept größtenteils eingearbeitet. Die größten Hürden haben die Projektentwickler allerdings erst zu nehmen.

x  |  NOEN, zVg

Am 4. Februar muss der Plan vom Welterbe-Beirat abgenommen werden, denn das Seerestaurant liegt im Weltkulturerbe. „Ich bin zuversichtlich, dass wir einen positiven Bescheid bekommen“, sagt Architekt Halbritter. Das Restaurant würde sich in das Landschaftsbild gut einbetten und durch eine Schilfverkleidung präsentiere es sich sehr naturnah. Die Zeit drängt jedenfalls. Schließlich soll das neue Seerestaurant im Mai 2017 eröffnet werden. Dafür sind auch gewerbebehördliche Bewilligungen notwendig.

Deshalb wurde auch ein Vorbesprechungstermin im Februar bei der Gewerbebehörde fixiert. „Wir sind überzeugt, dass uns Bezirkshauptmann Martin Huber unterstützen wird“, sind sich die Projektentwickler sicher.