Erstellt am 24. Juni 2015, 06:26

Baustellen-Stopp für Monatsmarkt. Am 6. Juli ruhen die Arbeiten entlang der Hauptstraße, damit der Monatsmarkt wie geplant stattfinden kann.

Aufgegraben. Die Neusiedler Hauptstraße wird in Etappen aufgegraben, die neuen Wasser- und Gasleitungen gemeinsam verlegt. Dadurch kommt es in Stoßzeiten schon einmal zu längeren Staus und Verzögerungen. Bis jetzt sind die Verantwortlichen mit dem Fortschritt der Arbeiten zufrieden.  |  NOEN, BVZ
Die Groß-Baustelle in der Stadt - derzeit werden mehrere Kilometer Wasser- und Gasleitungen getauscht, sorgt seit Beginn der Arbeiten am 8. Juni für Gesprächsstoff.

„200 Laufmeter an neuen Leitungen wurden bereits verlegt, wir bemühen uns, das in kürzeren Straßenabschnitten zu machen“, erklärt Helmut Herlicska, technischer Betriebsleiter des Wasserleitungsverbandes Nördliches Burgenland.

„Vorgesehen, dass wir darauf Rücksicht nehmen“

Trotzdem wird für den Monatsmarkt am 6. Juli die Baustelle für einen Tag eingestellt, denn so Herlicska: „Das ist so mit der Stadtgemeinde ausgemacht, damit der Markt ungestört stattfinden kann. Es ist vorgesehen, dass wir darauf Rücksicht nehmen. An diesem Tag werden die Arbeiten eingestellt.“

Denn der Monatsmarkt, der seit mehr als 90 Jahren, immer am ersten Montag im Monat entlang der Hauptstraße stattfindet, kann nicht verlegt werden. Damit er wie geplant abgehalten werden kann, muss die Baustelle am nächsten Markttag, dem 6. Juli, Pause machen.

„Handregelung flexibler als Regelung per Ampel“

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Laut Herlicska laufen die Arbeiten gut, trotzdem stehen die Verantwortlichen unter Zeitdruck, denn bis Dezember muss der erste Abschnitt abgeschlossen sein.

Für die Verkehrssicherheit sei die beauftragte Baufirma verantwortlich, die so Herlicska für die Zeit der Bauarbeiten wiederum eine Sicherheitsfirma, die dafür eine spezielle Ausbildung hat, mit der Regelung des Verkehrs beauftragt hat: „Das ist mit der Bezirkshauptmannschaft so verhandelt worden, wir haben eine Handregelung vorgeschrieben bekommen. Das ist flexibler als eine Regelung per Ampel.“ Die Polizei könne hiefür nicht die ganze Zeit in Anspruch genommen werden.

„Wenn im Sommer der Schulverkehr wegfällt, wird sich die Verkehrssituation merklich verbessern“, ist sich der technische Betriebsleiter sicher.