Erstellt am 21. September 2016, 12:03

von Pia Reiter

Lösung für Funpark: Neuer Standort. Vorerst für ein Jahr kann der Freizeitpark mit Minigolf und Trampolinanlage auf einen Teil der Wiese im Seebad übersiedeln.

Bald Vergangenheit. Der bisherige Funpark mit Trampolin und Minigolf muss dem geplanten Seehotel weichen. Derzeit ist Betreiber Alfred Angerbauer gerade mit der Demontage beschäftigt. Die Freizeitanlage ist besonders bei Jugendlichen sehr beliebt.  |  BVZ, Pia Reiter

Es ist ein Provisorium, aber seit Kurzem steht fest: Der Funpark von Alfred Angerbauer wird auch nächste Saison einen Platz im Neusiedler Seebad haben. „Die Freizeitbetriebe haben mir den Vorschlag gemacht, dass ich für ein bis zwei Jahre meine Minigolf- und Trampolinanlage im Seebad neben der Kassa aufbauen kann“, erklärt der Betreiber des Funparks.

Mehr als 3.100 Unterschriften hat er mittels Petition gesammelt, die sich für den Erhalt der Anlage aussprechen. „Diese haben Einiges bewirkt und aufgezeigt, dass der Freizeitpark für die Leute wichtig ist“, ist er überzeugt und spricht den Unterstützern gleichzeitig seinen Dank aus.

Bis Ostern 2017 soll das Provisorium stehen, denn da will Angerbauer in die neue Saison starten: „Ich muss das eine Jahr abwarten und sicher finanzielle Einbußen hinnehmen. Ich hoffe, dass ich durch das neue Konzept für das Seebad meine Adventure-Minigolfanlage (die BVZ berichtete) verwirklichen kann.“

"Wir wissen, dass wir etwas tun müssen“

Das neue Konzept sieht er als positive Entwicklung für den Tourismus im Seebad. Derzeit gibt es Ideen, was die Neugestaltung des Neusiedler Seebades betrifft, bestätigt der Geschäftsführer der Freizeitbetriebe (FZB), Georg Glerton: „Im Laufe des Herbstes soll es mit professioneller Hilfe dann schon Konkreteres geben. Mir schwebt ein Wettbewerb vor, denn wir haben viele Bedürfnisse, von der Segelschule über den Basketballplatz, unter einen Hut zu bringen. Wir wissen, dass wir etwas tun müssen.“

Die Möglichkeiten für einen alternativen Standort des Funparks sind laut FZB-Geschäftsführer im Beirat der Freizeitbetriebe ausführlich diskutiert worden: „Alle wollen, dass er dortbleibt, es gibt nur keine anderen Möglichkeiten vom Platz her. Die Wiese neben dem Hallenbad kam für den Betreiber nicht in Frage.“