Erstellt am 06. Oktober 2016, 05:00

Seebad: So wird der Surf Worldcup 2017. Bei der Premiere im Neusiedler Seebad wollen die Veranstalter punkten und lokale Betriebe ins Boot holen.

Platz reicht aus. Laut Übersichtsplan der Veranstalter vom Seebad-Gelände wurden sämtliche Stände und Zelte untergebracht. Die sportlichen Bewerbe werden in unmittelbarer Nähe der Mole West stattfinden (siehe Plan ganz links unten), was den Zuschauern einen Platz in der ersten Reihe ermöglicht.  |  BVZ, zVg

Die Pläne für den Tagesbereich des Surf Worldcup, der vom 28. April bis 7. Mai 2017 seine Premiere im Neusiedler Seebad feiert, stehen. Und gleich zu Beginn kommt die gute Nachricht: „Alle Zelte und Stände passen perfekt ins Strandbad von Neusiedl am See. Es geht sich nicht nur alles aus, es schaut auch sensationell aus“, sagt Veranstalter Mike Piechura, der das Gelände mit Maßband abgegangen ist und nachgemessen hat.

Laut Piechura ist das Surf Worldcup-Areal direkt neben der Mole West geplant: Dort sollen sämtliche sportlichen Bewerbe ausgetragen werden.

Mehr Angebot für Familien

Weiters soll es wieder ein Eventzentrum sowie die schon obligatorische Seebühne geben. Ganz rechts soll sich ein Sonnendeck mit dem Fahrerlager sowie Wettkampfbüro beim Segelzentrum ansiedeln.

In Neusiedl am See wollen die Veranstalter noch mehr auf die Zielgruppe Familien setzen: „Deshalb soll es auch einen super riesigen Familienbereich mit Kinder-Poollandschaft, Kinderspielplatz, Kletterturm und Hüpfburgen-Welt geben“, sagt Piechura. Auch für die „Beach Summer Games“ und für zusätzliche Aktivitäten auf den Rasenflächen ist genügend Platz vorhanden. Auch wieder fixer Bestandteil des Surf Worldcups: Skaterflächen mit Hindernissen, eine Pumptrack-Bahn (Rundkurs für Radfahrer), eine E-Bike Teststrecke, Mini Soccer, und eine Trampolin Anlage.

Verkehrskonzept wird entwickelt

Die Befürchtungen einiger Neusiedler, die Rasenfläche im Seebad könnte durch den Surf Worldcup zerstört werden, meint er: „Ja sicher wird er leiden, aber die Veranstaltung ist im Frühjahr. Wir kümmern uns darum, dass der Rasen wieder hergestellt wird. In zwei Wochen ist der wieder so gut wie neu.“ Piechura betont, dass er die Ängste verstehe, doch die Veranstaltung Vorteile für die Stadt bringe: „Wir holen viele Leute nach Neusiedl am See, die sehen, dass das Strandbad cool ist und die lokalen Betriebe können sich präsentieren.“

Auch das es wegen fehlender Parkplätze kritische Stimmen gibt, ist für ihn nachvollziehbar: „Dass es zu einem Verkehrschaos kommen wird, lasse ich aber so nicht gelten. Es ist klar, dass es Shuttlebusse geben wird und die Leute nicht mit dem Auto bis zum See fahren können.“ Derzeit sei man gerade dabei ein Verkehrskonzept zu entwickeln. Außerdem gibt es Überlegungen für das erfahrungsgemäß ältere Publikum des Tagesbereichs einen eigenen Camping-Platz in der Nähe des Hallenbades anzubieten: „Unter dem Arbeitstitel „Surf-Camping“ schauen wir hier gerade, was machbar ist“, erklärt Piechura.

Der Bereich für das Stand-Up Paddeln wird ebenfalls wie der Austragungsort für die sportlichen Bewerbe direkt am Strand zu finden sein.  |  zVg