Erstellt am 03. Dezember 2014, 05:52

von Pia Reiter

Stadt schreibt Jobs aus. Gleich zwei freie Stellen müssen in Neusiedl schnell besetzt werden: Amtsleiter und Geschäftsführer der Freizeitbetriebe.

Zeit drängt. Nach Ende der Bewerbungsfrist (läuft sechs Wochen) entscheidet der Neusiedler Gemeinderat, welcher der BewerberInnen am geeignetsten ist und wer das Rathaus ab 1. Februar 2015 leiten soll. Für den Posten des Geschäftsführers der Freizeitbetriebe wird ein Headhunter engagiert. Foto: Bilderbox  |  NOEN, Bilderbox/Erwin Wodicka

Zwei Top-Jobs in der Stadt sind derzeit zu haben: Mit der Pensionierung von Franz Renghofer mit 1. Dezember braucht Neusiedl am See einen neuen Amtsleiter. Mit Veröffentlichung der ausgeschriebenen Stelle im Landesamtsblatt hat die Bewerbungsfrist von sechs Wochen nun offiziell begonnen.

Amtsleiter-Funktionszulage von 750 Euro

Die Position des Amtsleiters ist mit 40 Wochenstunden ausgeschrieben, das Grundgehalt brutto wird mit 2.918,21 Euro beziehungsweise mit 2.250,08 Euro (jeweils ohne Anrechnung von Vordienstzeiten und unter Berücksichtigung eines Abschlags von 5 Prozent während der Ausbildungsphase) angegeben. Außerdem gibt es eine Funktionszulage von 750 Euro.

In der Ausschreibung werden die Aufgaben des Amtsleiters genau geschrieben: „Die Leiterin oder der Leiter des Gemeindeamtes hat für einen gesetzmäßigen, einheitlichen sowie sparsamen, geregelten, wirtschaftlichen und zweckmäßigen Geschäftsgang in sämtlichen Geschäften der Gemeinde zu sorgen; ihm obliegt auch die Führung der Dienst- und Fachaufsicht über alle Gemeindebediensteten.“ Der voraussichtliche Dienstantritt ist mit 1.Februar 2015 datiert.

FZB werden Headhunter beauftragen

Nicht ganz so eilig hat man es mit der Bestellung eines neuen Geschäftsführers der Freizeitbetriebe (FZB). Derzeit führt Georg Glerton aus Graz, der drei Tage pro Woche vor Ort ist (

) für die nächsten Monate die FZB.

„In der Zwischenzeit wird ein Headhunter beauftragt werden, um die/den Richtigen zu finden“, bestätigt Bürgermeister Kurt Lentsch (ÖVP).

Abzustimmen sind die beiden Neubesetzungen mit der Gemeindeabteilung des Landes. Das war eine Bedingung für die Zustimmung zum Konsolidierungskredit für die Finanzen der Stadtgemeinde. „Wir haben zwar nach der Gemeindeordnung kein Mitspracherecht und können keine Person vorschlagen, wollen aber involviert werden“, so Abteilungsvorständin Christina Philipp.