Erstellt am 11. November 2012, 15:03

Obduktion soll Todesursache klären. Der am Samstag auf dem Neusiedler See verunglückte 48-jährige Wiener war kopfüber im 7,3 Grad kalten Wasser getrieben. Der Unfallhergang ist noch unklar, eine Obduktion am Dienstag soll Aufschluss geben.

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Nach dem tödlichen Surferunfall am Neusiedler See war am Sonntag der genaue Hergang des Unglücks noch völlig unklar. "Es konnten keine Zeugen ausfindig gemacht werden", sagte ein Beamter der Polizei Neusiedl. Auch sei unklar, wie lange der Verunglückte 48-jährige Surfer aus Wien kopfüber im 7,3 Grad kalten Wasser getrieben habe.

Für Dienstag wurde daher eine Obduktion angeordnet, die Aufschluss über die Todesursache und den Unfallhergang geben soll. Zwei weitere Surfer hatten den Mann rund 500 Meter vom Seestrand entfernt leblos im Wasser treibend gefunden.

Mit einem im nahe gelegenen Lokal "Mole West" angeforderten Motorboot wurde der Verunglückte geborgen. Doch trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen durch Passanten und später durch die Rettungskräfte konnte die Notärztin nur noch den Tod des Mannes feststellen. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte auf dem Neusiedler See Sturmwarnung.