Erstellt am 04. Mai 2016, 10:00

von Pia Reiter

ÖAMTC baut um. Bauarbeiten starten: Der Stützpunkt in der Rot-Kreuz-Gasse wird bis Herbst erweitert und modernisiert.

Gefragt. Mehr als 8.000 stationäre technische Prüfdienste werden pro Jahr am ÖAMTC-Stützpunkt Neusiedl am See erbracht und jährlich rund 15.000 Mitglieder und Kunden betreut – Tendenz steigend. Der Ausbau soll vor allem den rund 11.000 ÖAMTC-Mitgliedern im Bezirk zugute kommen.  |  NOEN, Reiter

Seit 1984 gibt es die Dienststelle in der Stadt, nach 22 Jahren wird nun modernisiert und erweitert: Die Kosten für den geplanten Umbau samt Einrichtung und technischer Ausstattung betragen 780.000 Euro. Dafür wird die bestehende Prüfhalle nicht nur mit neuen Geräten ausgestattet, sondern auch um zwei Durchfahrtsspuren erweitert.

„Das bringt zwei wesentliche Vorteile: Erstens können künftig in Neusiedl am See auch Wohnmobile bzw. Fahrzeuge mit Anhänger überprüft werden. Andererseits werden die Kapazitäten gesteigert, da auf einer Durchfahrtsspur zwei Fahrzeuge gleichzeitig überprüft werden können. Dadurch wird die Wartezeit auf einen Prüftermin deutlich verkürzt“, erklärt ÖAMTC-Regionalleiter Rudolf Leeb.

Das soll künftig wesentliche Vorteile bringen: Nach dem Umbau können in Neusiedl am See auch Wohnmobile und Fahrzeuge mit Anhänger überprüft werden. Außerdem werden laut dem Regionalleiter die Kapazitäten gesteigert: „Daher wird die Wartezeit auf einen Prüftermin deutlich verkürzt“, so Leeb.

Einschränkungen aufgrund der Bauarbeiten

Während der ersten sechswöchigen Bauphase, in der ein Zubau der Prüfhalle erfolgt, können sämtliche Dienstleistungen vor Ort in Anspruch genommen werden. In der zweiten Phase ab Mitte/Ende Juni wird ein Container mit einem Schalter eingerichet, wo dann alle Beratungen stattfinden sollen. Weiters wird ein Techniker für stationäre Pannenhilfe und Bauteil-Überprüfungen zur Verfügung stehen.

„Wir bitten aber um Verständnis, dass es zwischenzeitlich aufgrund der Bauarbeiten zu Einschränkungen und Parkplatzmangel kommen kann. In diesen Fällen bitten wir, auf die Stützpunkte Eisenstadt oder Bruck/Leitha auszuweichen“, betont Rudolf Leeb.

Die Fertigstellung des neuen Stützpunktes wird im Herbst 2016 erfolgen.