Erstellt am 13. August 2014, 12:29

von Katharina Zedlacher-Fink

Sieben Jahre Baustelle: Hauptstraße bald fertig. Der längste Abschnitt — vom Café Plauscherl bis zum Feuerwehrhaus — soll bis Ende 2014 fertig sein, Rest folgt im Frühjahr.

Neuralgische Stelle. Bürgermeister Wolfgang Kovacs bei der Mündung der beiden Hauptstraßen-Einbahnstränge, wo ein verkehrsberuhigendes Element errichtet wird. Fotos: Zedlacher-Fink  |  NOEN, Zedlacher-Fink
Es ist wohl das Langzeitprojekt der Gemeinde schlechthin — die Parndorfer Hauptstraße. Doch mit Ende des Jahres zeichnet sich auch dort ein Abschluss der Bauarbeiten an, die mit Unterbrechungen bereits sieben Jahre andauern.

Verkehrsberuhigende Elemente sollen Sicherheit erhöhen

„Zwei Drittel der Hauptstraße, vom Plauscherl bis zur Feuerwehr werden heuer noch fertig saniert, der Rest folgt im Frühjahr 2015“, sagt Bürgermeister Wolfgang Kovacs (LIPA).

Die aktuellen Arbeiten betreffen in erster Linie Verschönerungsmaßnahmen und durch gezielte verkehrsberuhigende Elemente soll auch die Sicherheit ein der viel befahrenen Straße im Zentrum des Ortes erhöht werden.

„Es gibt ein paar neuralgische Stellen, die schlecht einsehbar waren. Diese werden nun durch verkehrsberuhigende Elemente entschärft“, erklärt Kovacs.

Das Thema Sicherheit sei nämlich bei vielen Bewohnern ein großes Thema gewesen, viele Beschwerden hätten sich um viel zu schnell fahrende Autos gedreht, so der Bürgermeister weiter. Zusätzlich werden auch langjährige Kritikpunkte, wie zum Beispiel zu wenige Parkplätze bei der Trafik oder zu hohe Straßenhügel durch die aktuellen Baumaßnahmen beseitigt.

Richtige Parkplätze am Fahrbahnrand

In Zukunft wird es auch richtige Parkplätze geben — optisch durch Pflastersteine gut erkennbar. Die aktuellen Verschönerungs- und Optimierungsmaßnahmen in der Hauptstraße sind der Abschluss siebenjähriger Bauarbeiten zu sehen.

Zu Beginn stand die Sanierung des alten Kanalnetzes am Programm, das einige Jahre in Anspruch nahm. „Das war sehr aufwendig“, sagt Bürgermeister Kovacs dazu. Nach den Arbeiten am Kanal nutzte der Wasserleitungsverband die Möglichkeit, seine Leitungen zu sanieren und die damalige Begas setzte Ergänzungsleitungen ein.

„Durch die vielen gekoppelten Arbeiten konnten wir die Gesamtkosten für die Gemeinde deutlich senken“, sagt Kovacs. Der aktuelle Abschnitt kostet 170.000 Euro.