Erstellt am 31. August 2011, 00:00

Pfarrerwechsel steht an. AB SEPTEMBER / In fünf Gemeinden auf der Parndorfer Platte wird es mit dieser Woche neue Pfarrverantwortliche geben.

EDELSTAL/ GATTENDORF/ KITTSEE/ PAMA/ POTZNEUSIEDL / Mit Beginn des neuen Arbeitsjahres wird es ab ersten September in den Pfarren von fünf Gemeinden der Parndorfer Platte zu personellen Veränderungen kommen. Am Wochenende fanden bereits die Abschiedsmessen statt.

Während Jerzy Niewczas, bald schon ehemaliger Pfarrer von Pama und Edelstal, fortan in den Gemeinden Gattendorf und Potzneusiedl tätig sein wird, wird Valentin Zsifkovits die Leitung in den Pfarren Kittsee, Pama und Edelstal übernehmen. Stanislaw Swieca, ab ersten September mit der Pfarre Bocksdorf betraut, verabschiedet sich somit von Gattendorf und Potzneusiedl. Johann Karall, der mit Ende August aus der Pfarre Kittsee enthoben wird, wird Pfarrmoderator in den Gemeinden Draßburg und Baumgarten.

Karall: „Ein lachendes und  ein weinendes Auge“

Seit 1994 war Karall in Kittsee tätig, der Abschied fällt ihm nicht leicht: „Es ist natürlich ganz schwer, dass ich die Pfarre nach 17 Jahren verlassen muss. Ich sehe es aber mit einem lachenden und einem weinenden Auge und freue mich nun auf die neuen Aufgaben.“ Jerzy Niewczas, dessen Versetzung auf der Parndorfer Platte stattfindet, versichert: „Ich freue mich auf eine neue Pfarre, die neue Aufgaben und Menschen mit sich bringen wird. Man muss darauf vorbereitet sein, dass ein Wechsel stattfindet, das ist ganz normal für uns.“ Die Versetzungen riefen jedoch auch Kritik hervor. Bischofsvikar Stefan Vukits nahm daraufhin zu den personellen Veränderungen Stellung.

„Versetzungen der Pfarrer  sind keine Bestrafungen“

Die Versetzungen seien kein Novum im Leben einer Diözese, zudem seien sie nicht an der Person des neuen Bischofs festzumachen. Sämtliche Entscheidungen würden demnach auf Beratungen und Beschlüssen der Personalkommission beruhen. „Es soll festgehalten werden, dass die Versetzung der Priester in keiner Weise eine Bestrafung ist, wie dies gelegentlich darzustellen versucht wurde, und sich auch nicht gegen die betroffenen Pfarren richtet“, sagt Vukits.