Erstellt am 02. September 2015, 10:04

von Paul Haider

Großeinsatz wegen Surfer-Fehlalarm. Polizei und Feuerwehr waren am Sonntag wegen eines Surfers in Not im Einsatz, der aber nicht gefunden wurde.

Großaufgebot. Sechs Bootswehren waren im Einsatz.  |  NOEN, BVZ

Am Sonntagabend herrschte Alarmstimmung am Neusiedler See. Ein Passant hatte im Bereich des Leuchtturms einen Surfer beobachtet, der sich offenbar in einer Notlage befand. Also alarmierte er gegen 21 Uhr die Einsatzkräfte.

Auch Hubschrauber im Einsatz

„Der Anrufer sagte, dass etwa 500 Meter vom Strand entfernt ein Surfer unterwegs ist, der schon ein paar Mal vom Surfbrett gefallen ist“, schildert Roman Wachtler von der freiwilligen Feuerwehr Weiden am See.

Die Polizei und die Florianis aus Neusiedl und Weiden rückten sofort mit ihren Booten aus, um den vermeintlich verunglückten Surfer zu retten. Auch die „Libelle“ der Polizei war im Einsatz. Der Hubschrauber suchte mit dem Scheinwerfer zunächst den Schilfgürtel und später die Seemitte ab.

Weil der Surfer nirgends zu finden war, wurden in weiterer Folge noch die Bootswehren von Purbach, Rust, Mörbisch und Oggau alarmiert, sodass insgesamt sechs Feuerwehrboote im Einsatz waren. Gemeinsamt mit Booten der Polizei durchforsteten sie in Suchketten das gesamte Gebiet.

Einsatzende nach zwei Stunden ergebnislos

Doch auch mit diesem Großaufgebot an Suchkräften konnte der Surfer nicht gefunden werden. Um 23.23 Uhr verkündete die Polizei schließlich ergebnislos das Einsatzende.

Die Vermutung eines anwesenden Florianis: „Wahrscheinlich hat es der Surfer schon selbst ans Ufer geschafft, bis alle Boote dort waren und er hat vom Einsatz gar nichts mehr mitbekommen.“