Erstellt am 25. März 2015, 05:15

von NÖN Redaktion

Zaun zur Gänse-Abwehr steht wieder. In Podersdorf am See rüstet man sich für die neue Tourismus-Saison. Der Zaun, um Wildgänse abzuschrecken, ist aufgestellt.

Aufgestellt. Am vergangenen Wochenende stand der Gänsezaun bereits. Foto: Reiter  |  NOEN, Martin Reiter
Die Population an Wildgänsen, die sich entlang des Podersdorfer Strandes wohl fühlen, nimmt immer mehr zu. Die Tiere haben keine natürlichen Feinde und auch keine Scheu vor den Menschen. Deshalb setzt die Tourismusgemeinde auch heuer als Maßnahme einen Zaun ein.

Motorboote sollen Tiere vom Badestrand fernhalten

Dieser wurde bereits entlang des gesamten Strandabschnitts (in Podersdorf am See sind das circa drei Kilometer) aufgestellt. Badegäste und Wassersportler, vor allem Kiter, haben bereits im Vorjahr ihren Unmut über den Zaun geäußert.

„Es ist ein verbesserter Zaun, der engmaschiger ist, damit die Gänseküken nicht mehr stecken bleiben können. Außerdem ist er stabiler, als der im Vorjahr und kann nicht mehr von alleine umkippen. Der Gänsezaun ist wichtig, denn wir müssen die Verschmutzung der Liegewiese und die Wasserqualität in den Griff kriegen“, betont Gemeindevorstand Vinzenz Waba (ÖVP).

Außerdem sollen die Tiere mit Motorbooten vom Badestrand ferngehalten werden, auch ein Drohneneinsatz ist angedacht.

Maßnahmen für neue Saison in Seminar erarbeitet

Der Zaun steht bereits, weil laut Waba Ende März die Gänsewanderung losgeht. „Wir wissen, dass wir viele verschiedene Interessen vom Badegast, bis hin zum Kiter unter einen Hut bringen müssen, eine eigene Arbeitsgruppe hat sich Verbesserungen überlegt“, sagt Waba.

Das Aufstellen des Gänsezauns ist nur eine der Maßnahmen, die die Tourismusgemeinde für die neue Saison getroffen hat. In einem zweitägigen Seminar wurde erarbeitet, wo es Probleme gibt, welche Ziele verfolgt und was umgesetzt werden soll, so Bürgermeister Andreas Steiner (ÖVP): „Wir machen das jedes Jahr, bevor die Saison losgeht. Heuer war schon der ab April neue Tourismusgeschäftsführer Hannes Anton dabei.“

Auch in Sachen Wassersport gibt es neue Projekte: so soll der Bereich für Kiter, speziell in der Nachsaison, erweitert werden und Kästen, für deren Ausrüstung aufgestellt werden. „Wir wollen mit all diesen Maßnahmen die Qualität steigern“, betont Steiner.