Erstellt am 07. März 2012, 00:00

Raser „verschont“. KURIOS / Erich K. wurde in 70 km/h-Zone geblitzt. Anonymverfügung bescheinigt 68 km/h. Fahrer legt Einspruch ein.

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EDELSTAL / Da staunte Herr Erich K. (Name ist der Redaktion bekannt) aus Edelstal nicht schlecht, als ihm letzte Woche eine Anonymverfügung wegen „zu schnellen Fahrens“ erreichte: So soll er laut Anonymverfügung Anfang Jänner auf der Bundesstraße im Gemeindegebiet von Oslip in Fahrtrichtung Eisenstadt die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h überschritten haben, indem er laut Radarmessung nach Berücksichtigung der Messtoleranz 68 km/h fuhr.

Einen „Zahlenverdreher“ möchte der PKW-Lenker aber nicht ausschließen - demnach wäre er nicht mit 68 km/h, sondern mit 86 km/h auf der Bundesstraße unterwegs gewesen.

„Das ist natürlich eine kuriose Geschichte. Nun werde ich erst einmal die Lenkerhebung beantworten, danach folgt eine Strafverfügung. Gegen das ordentliche Verfahren werde ich dann Einspruch erheben“, erklärt der Edelstaler. Die Geldstrafe für die angegebenen 68km/h in der 70 km/h-Zone wird in der Anonymverfügung mit 45 Euro angegeben, Erich K. blickt diesem aber gelassen entgegen: „Ich gehe davon aus, dass das Verfahren nach meinem Einspruch eingestellt wird“, so der Edelstaler. Seitens der BH-Neusiedl am See wollte man sich zum Fall nicht äußern. Hinter den Kulissen konnte die BVZ in Erfahrung bringen, dass Erich K. nun ein neuer richtiger Bescheid zugestellt wird.

 

 

 

 

 

 

 

„Eine kuriose Geschichte“. Erich K. mit der Anonymverfügung, laut der er mit 68km/ h in einer 70km/h-Zone zu schnell unterwegs war. Einen „Zahlendreher“ möchte er allerdings nicht ausschließen.NOEN