Erstellt am 27. Juni 2012, 00:00

Rathaus wird saniert. GEMEINDERAT / 30 Punkte standen am Montag auf der Tagesordnung. Renovierung des Amtsgebäudes einstimmig beschlossen.

Notwendig. Fassade, Dach, Fenster, Stiegen und Statik des Neusiedler Rathauses müssen überprüft und saniert werden. Außerdem soll ein Aufzug in das Gebäude eingebaut werden. REITER  |  NOEN
x  |  NOEN

VON PIA REITER

NEUSIEDL AM SEE / Am Rathaus müssen laufend Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden. Am notwendigsten ist derzeit die Renovierung des Daches, die Überprüfung der Statik und der Stiegen, die Erneuerung der Fenster und der Fassade sowie Maßnahmen, die das Gebäude behindertentauglich machen, wie zum Beispiel das Einbauen eines Aufzugs. Deshalb fällte der Gemeinderat in der Sitzung am vergangenen Montag einstimmig einen Grundsatzbeschluss zur Sanierung, damit notwendige Anbote eingeholt werden können. Grüne-Gemeinderätin Alexandra Fischbach regte an, ob nicht ein Neubau des Rathauses billiger wäre. Bürgermeister Kurt Lentsch (ÖVP) erklärte, dass sich mit dieser Frage bereits ein anderer Gemeinderat beschäftigt hätte und zu dem Schluss gekommen sei, dass der Neubau um einiges teurer kommen würde. Außerdem müsste bei einer Sanierung nicht alles auf einmal gemacht werden.

Weiters hat die Stadtgemeinde um die Verleihung zur Führung eines Gemeindewappens bei der burgenländischen Landesregierung angesucht. „Das ist formal so vorgesehen und das haben wir jetzt nachgeholt, da es noch keinen solchen Beschluss gibt“, erklärt Lentsch.

Jungfamilienbauplätze nun  leichter zu bekommen

Ebenfalls wurden die Richtlinien für den Verkauf von Jungfamilienbauplätzen vom Gemeinderat geändert: Statt der bisher vorgeschriebenen acht Jahre muss vor dem Ansuchen um einen vergünstigten Bauplatz der Hauptwohnsitz nur mehr fünf Jahre in Neusiedl am See gemeldet sein. Außerdem wurde die Verpflichtung zur Anschließung an das Fernwärme-Netz komplett gestrichen, da dieses bei den Reihenhäusern am Kasernen-Areal zwar gelegt wurde, bis zu den Jungfamilienbauplätzen jedoch nicht.

Stadt unterstützt „Nezwerk“  bei Personalkosten

Außerdem wurde beschlossen, das Jugendzentrum „Nezwerk“ auch heuer bei den anfallenden Personalkosten für die Betreuung Jugendlicher finanziell zu unterstützen. Wie schon 2011 gibt es auch 2012 einen Zuschuss der Stadtgemeinde von 5.000 Euro. Für die geplante neue Zentralmusikschule und das Vereinshaus, die in die Veranstaltungshalle übersiedlen soll, wurde vom Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.