Neusiedl am See

Erstellt am 01. Dezember 2016, 06:47

von NÖN Redaktion

Skurril: Kein Geld für „Ehe“, Mann plagte Gewissen. Das schlechte Gewissen plagt einen Mann, der sich auf eine Scheinehe einließ. Er meldete sich nun bei der Polizei.

Symbolbild  |  Bilderbox.com

Skurilles hat sich vor Kurzem in der Rotlichtszene abgespielt. Ein vom Schicksal hart Gezeichneter (Name der Redaktion bekannt) dürfte demnach Gaunern aus dem Rotlichtmilieu auf den Leim gegangen sein.

Ein Unternehmer aus der Region soll dem Mann ein unmoralisches Angebot gemacht haben: Für eine Scheinehe mit einer 23-jährigen Prostituierten wurde ihm Geld angeboten. Er nahm schließlich den Vorschlag an.

Heirat mit Dominikanerin im November: Noch kein Geld gesehen

Eine illegal in Österreich lebende Dominikanerin, die in einem Etablissement arbeitet, hat der Burgenländer noch im November geheiratet. Nur, Geld hat er bis dato nicht gesehen. Jetzt hat er sich an die Polizei gewandt.

Immerhin wurde ihm ein Betrag von 2.000 Euro angeboten, die er aber nicht erhalten hat. Nun drückt ihn aber das schlechte Gewissen. Es setzt ihm hart zu. „Ich habe mich an die Polizei gewandt und den Fall geschildert“, erzählt der Betroffene, der sich derzeit in psychiatrischer Behandlung im Krankenhaus befindet.

Aber es dürfte mit der Eheschließung nicht mit rechten Dingen zugegangen ist. Denn der Mann ist besachwaltet. „Im Gesetz steht drinnen, dass der Sachwalter einer Eheschließung eines auch nur teilbedingten Besachwalteten zustimmen muss“, meint der betreuende Sachwalter und ergänzt: „Ich habe die Zustimmung nicht erteilt.“