Erstellt am 31. Juli 2014, 14:04

von APA Red

Stärkste Regenfälle am Neusiedler See. Nirgends sonst in Österreich hat es so stark geregnet wie am Neusiedler See im Burgenland: In Podersdorf registrierte die ZAMG von Mittwoch 0.00 Uhr bis heute, Donnerstag, 9.30 Uhr 158 Liter Niederschlag pro Quadratmeter - das bedeutet Landesrekord.

In Neusiedl waren es 106 Liter. Dort ist fast doppelt so viel Regen gefallen wie normal im ganzen Juli mit durchschnittlich 63 Litern.

Hinter den beiden Spitzenreitern liegt Kufstein. In der Stadt im Tiroler Unterland gingen im selben Zeitraum 87 Liter Regen pro Quadratmeter nieder, was der Hälfte eines statistischen Julimittels entspricht. Im angrenzenden Salzburger Pinzgau wurden an der Messstelle in Lofer 85 Liter registriert. Zwischen diesen beiden Orten, in Kirchdorf in Tirol, waren es 80 Liter. Mehr Niederschläge als in Kirchdorf gab es allerdings in Micheldorf im oberösterreichischen Kremstal: Dort fielen fast 85 Liter.

In Kooperation mit dem Blitzortungssystem Aldis hat die ZAMG auch die Zahl der Blitze von Wolken zu Boden erhoben. Demnach hat es am Mittwoch im Burgenland 2.994 Blitzeinschläge gegeben, Schwerpunkt war ebenfalls der Neusiedler-See-Raum. In Niederösterreich wurden 2.462 Einschläge registriert, 155 davon allein in Hollabrunn. Die Stadt lag damit an der Spitze der Österreich-Statistik. In der Steiermark gab es 335 Blitzeinschläge, in Wien 142, in Kärnten 3 und in Oberösterreich 5 - in Summe waren es 5.941. Zum Vergleich: Für ganz Österreich weist die Aldis-Statistik in diesem Jahr bis inklusive Mittwoch 67.534 Blitzeinschläge aus.