Erstellt am 19. September 2011, 15:39

Schädelfund: Todesursache bleibt unklar. Nach dem Fund eines menschlichen Schädels im Juni dieses Jahres im Neusiedler See zwischen Podersdorf (Bezirk Neusiedl am See) und Breitenbrunn liegt ein gerichtsmedizinisches Gutachten vor: Demnach handelt es sich um den Kopf einer Frau, der seit den 1960er-Jahren im Wasser des Sees gelegen sein dürfte, bestätigte die Staatsanwaltschaft Eisenstadt.

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Woran die Frau starb, ließ sich nicht klären. Ein Loch im Schädel, das zunächst auch einen Einschuss vermuten ließ, sei laut der Expertise erst nach dem Tod entstanden. Die Ermittlungen wurden nun vorläufig eingestellt. Sollten neue Indizien auftauchen, würden sie wieder aufgenommen, hieß es von der Staatsanwaltschaft.