Erstellt am 17. Juli 2013, 00:00

Schluss für „GreMo“. Mobilitätsprojekt / Nach einem Förderungstopp suchen die betroffenen Gemeinden eine neue Lösung für die Anfahrtspunkte der Region.

Damals. Bei der Präsentation des »Grenzenlos durch den Seewinkel« mit dem »GreMo« Bus und ohne PKW.  |  NOEN, BVZ
Von Elisabeth Denk

SEEWINKEL UND UMGEBUNG / „Grenzenlos Mobil“ lautete das Motto des Busses, der seine Route durch den Seewinkel im Juli 2011 im Rahmen eines zweijährigen EU-Projektes startete. Der Bus verband sämtliche touristische Highlights der Region und machte sie für alle Besucher ohne PKW erreichbar. Der „GreMO“-Seebus drehte vier Mal täglich seine Runde. Ausgehend vom Bahnhof Frauenkirchen, zur St. Martins Therme, nach St. Andrä, Wallern, ins Vila Vita Feriendorf nach Pamhagen, nach Apetlon, Illmitz und Podersdorf am See.

GreMo war ein Pilotprojekt um den Regionalverkehr zu fördern. Das Projekt wurde teilweise aus EU-Mitteln finanziert, jedoch befristet. Seit März 2013 steht nun der GreMo Bus still, für eine weitere Finanzierung suchen die Gemeinden nun nach einer Lösung.

„Lösungen sollten die Gemeinden finden“ 

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„Wenn der „GreMo wieder in Betrieb gehen soll, müssen sich die Gemeinden zusammenschließen und Lösungen erarbeiten und dann mit Unterstützung vom Land Burgenland umsetzen“, schildert Peter Zinggl, Leiter der Stabstelle für Raumordnung im Burgenland.

Es gibt aber geteilte Meinungen, ob der GreMo Bus wieder Fahrt aufnehmen sollte oder sogar als fixe Verkehrsbuslinie seinen Gebrauch beweisen soll. „Wir wollen versuchen die Strecke, die der „GreMo“ anfuhr, als fixen Anfahrtsplan eines Verkehrsbusses durchzusetzen“, erzählt Walter Gisch, Geschäftsführer des Tourismus Podersdorf. Die Vorteile und Nachteile des Mobilitätskonzeptes sollten auch der Bevölkerung begreiflich gemacht werden, um eine gemeinsame Lösung zu finden.