Erstellt am 23. Dezember 2015, 09:44

von Katharina Zedlacher-Fink und Pia Reiter

Schüler sitzen fest. Gestrichener Anschlussbus von Potzneusiedl nach Prellenkirchen am Nachmittag sorgt bei Eltern für Aufregung.

Umstellung. Seit 13. Dezember gilt der neue VOR-Fahrplan. Für einige Prellenkirchner, die in Neusiedl am See die Schule besuchen, ist nachmittags seitdem in Potzneusiedl Endstation. Die Linie bis Prellenkirchen wurde eingestellt.  |  NOEN, Verkehrsverbund Ost-Region (VOR)

Der neue Fahrplan, der seit 13. Dezember gilt, sorgt bei Eltern aus Prellenkirchen (Niederösterreich), deren Kinder in Neusiedl am See die Schule besuchen, für Unmut. Die Schüler sitzen, wenn sie am Nachmittag von der Schule nach Hause wollen, in Potzneusiedl fest. Es gibt bis zum späten Nachmittag keinen Anschlussbus mehr nach Prellenkirchen.

Empörte Eltern meldeten sich bereits im Neusiedler Rathaus und baten um Unterstützung von Bürgermeister Kurt Lentsch, damit der Anschlussbus wieder fährt. Die BVZ fragte in der Angelegenheit beim zuständigen Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) nach.

VOR: „Bestrebungen für Adaptionen“

„Die Fahrplanumstellung am 13. Dezember war die größte Umstellung seit vielen Jahren, es wurden die gesamten Takte im Eisenbahn-Bereich verändert. Da gibt es natürlich viele Anfragen im Kundenservice“, erklärt Georg Huemer, Mediensprecher des VOR. Die Beschwerde über den fehlenden Anschlussbus nach Prellenkirchen kannte Huemer nicht, er erklärt aber: „Es gibt von unserer Seite natürlich Bestrebungen, dort, wo es möglich ist, besonders bei Bussen, Verbesserungen und Adaptierungen vorzunehmen.“

Er verweist auch darauf, dass es im Vorfeld der Fahrplanumstellung mit den Neusiedler Schulen im Schulzentrum einen Infotag dazu gegeben hätte.

„Wir bitten auch um Verständnis, dass Fahrplanadaptionen nicht über Nacht vorgenommen werden können. Wir sind aber bestrebt, Änderungen bis nach den Weihnachtsferien umzusetzen“, sagt Georg Huemer abschließend.