Erstellt am 14. Oktober 2015, 10:35

Getrennte „Ferien“. Neusiedls Schüler haben unterschiedlich frei, zum Leidwesen vieler Eltern, weil so keine Herbstferien möglich sind.

Uneinig. Bei den schulautonomen Tagen gehen Neusiedls Schulen getrennte Wege  |  NOEN, Reiter

Ein Blick auf den Kalender verdeutlicht das Dilemma für viele Eltern: Besuchen ihre Kinder verschiedene Schulen wie zum Beispiel Gymnasium und Volksschule am Tabor, so wird es mit einer gemeinsamen Ferienwoche im Herbst nichts.

Rund um dem 11. November (Martini) gibt es zwar schulautonome Tage, aber zu unterschiedlichen Zeiten. Für die Eltern heißt das für alle freien Tagen eine Betreuung finden, oder eine ganze Woche Urlaub nehmen. Die schulautonomen Tage im Detail:

  • Gymnasium Neusiedl: 9. und 10. November, 7. Dezember.

  • Volksschule am Tabor: 27. Oktober, 12. und 13. November, sowie 7. Dezember.

  • Klosterschule (Volksschule und NMS): 23. Oktober, 9. und 10. November und 7. Dezember.

  • Pannoneum: 12. und 13. November, sowie 7. Dezember.

  • Akademie der Wirtschaft (HAK): 9. und 10. November und 7. Dezember.

Durch Schulforum bestimmt

Der Direktor der Klostervolksschule Sascha Baumgartner erklärt: „Aus unserer Sicht wäre es schon wünschenswert, wenn es in der Region eine einheitliche Linie gäbe. Die Kloster-Volksschule und die NMS koordinieren ihre schulautonomen Tage.“ Auch Pflichtschulinspektor Werner Zwickl betont: „Die Schulen in der Region sollten sich absprechen. Ich bin aber gegen österreichweit verordnete Herbstferien. Die Entscheidung soll bei den Schulen bleiben.“

Bestimmt werden die schulautonomen Tage durch das Schulforum, das aus Elternvertretern, Lehrern und Direktor der jeweiligen Schule besteht.