Erstellt am 07. Juni 2015, 15:34

Seekreuzung: Baustart im Sommer. Wasserleitungsverband und Energie Burgenland beginnen am 8. Juni mit den Bauarbeiten bei Seekreuzung in Neusiedl.

Start. Im Bereich der Seekreuzung wird bei der Unteren Hauptstraße mit dem Tauschen der Wasser- und Gasleitungen begonnen. Foto: BBR  |  NOEN, Birgit Böhm-Ritter

In Abstimmung mit der Stadtgemeinde, dem Wasserleitungsverband und anderen Einbautenträgern, werden die Sanierungsarbeiten ab 8. Juni im Bereich der Unteren Hauptstraße, bei der Seestraße, Kreuzung Nyikospark, begonnen. Hier sollen die Arbeiten bis zum Herbst dauern. Weitere Bauabschnitte entlang der Hauptstraße sollen danach folgen.

150 Hausanschlüsse werden erneuert, 3 km neu verlegt

„Ein großer Teil der Arbeiten soll noch heuer über die Bühne gehen, 2016 wollen wir das Projekt dann abschließen. Wir erneuern 150 Hausanschlüsse und investieren in Summe 1,3 Millionen Euro“, erklärt Helmut Herlicska, technischer Leiter des Wasserleitungsverbandes.

Drei Kilometer neue Leitungen werden dabei verlegt. „Wir haben immer wieder Rohrbrüche und Wasserverluste in diesen Bereichen, die Leitungen sind zwischen 52 und 57 Jahre alt, wir müssen im Juni starten, sonst hätten wir einen großen Teil der Arbeiten heuer nicht untergebracht. Wir versuchen das aber so abzustimmen, dass es weitestgehend problemlos funktioniert“, sagt Herlicska.

Die Energie Burgenland ersetzt Gasrohrleitungen aus PVC durch Leitungen aus dem Werkstoff Polyethylen. Im Zuge der Erneuerung der Hauptleitung werden auch die an der Leitungstrasse gelegenen Hausanschlüsse saniert.

Für die Neuverlegung von rund 1,2 Kilometer an Hauptrohrleitungen und die Sanierung von 50 Hausanschlüssen werden seitens der Netz Burgenland Erdgas GmbH rund 180.000 Euro investiert.

„Zu Spitzenzeiten soll ein Polizist vor Ort sein“

„Ziel der Abstimmung und Koordinierung ist neben einer wirtschaftlichen Optimierung, die Belastung der Anrainer und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. Ab Herbst folgt ein weiterer Bauabschnitt, wo auch der Hauptplatz betroffen sein wird“, heißt es von der Energie Burgenland.

Das betont auch Stadtrat Thomas Halbritter (ÖVP): „Das soll alles gebündelt und nicht über drei bis vier Jahre passieren. Die Energie Burgenland hat die Projekt-Koordination übernommen.“

Eine Verkehrsverhandlung auf der Bezirkshauptmannschaft habe bereits stattgefunden. „Zu Spitzenzeiten soll ein Polizist vor Ort sein und den Verkehr mit der Hand regeln. Sollte das nicht funktionieren, dann muss eine fixe Umleitung installiert werden“, sagt Halbritter.

Die Bauarbeiten haben auch Auswirkungen auf den Monatsmarkt, denn derzeit steht noch nicht fest, ob der Markt während der Arbeiten rund um den Hauptplatz auf einen anderen Standort ausweichen muss.