Erstellt am 11. März 2016, 11:50

von NÖN Redaktion

Sicherer Umgang mit Web als Thema in NMS. Menschen, die dem „Cyber Crime“ zum Opfer fallen, werden jünger. In Schulen soll Bewusstsein geschaffen werden.

Gewappnet. Martin Bierbauer, Direktorin der NMS Kittsee Isabell Lichtenberger, Bürgermeisterin Gabriele Nabinger, Direktor der VS Kittsee Hermann Kettner und Karl Böhm, Sitzungsleiter in Kittsee. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Der „Burgenländische Zivilschutzverband“ legt Wert auf einen sicheren Umgang im Internet. Aus diesem Grund fand ein ganztägiger Workshop zum Thema „Cyber Crime“ und „Blackout“ in der NMS Kittsee statt.

Vormittags wurde den Kindern nahe gelegt, einen sicheren Umgang in Bezug auf ihre persönlichen Daten oder Kontonummern zu pflegen, vor allem in sozialen Netzwerken, da Menschen, die der Kriminalität im Internet zum Opfer fallen, immer jünger werden.

Appell an Eltern: Kein Beziehungs-Ersatz

Im Zuge dieses Workshops wurde auch den Pädagogen und Eltern Bewusstsein für etwaige Gefahren für sie und ihre Kinder geschaffen.

Ein wichtiger Appell des „Zivilschutzverbandes Burgenland“ an Eltern lautet, dass das Internet kein Ersatz für die Erziehung oder Kommunikation zwischen Eltern und Kids darstellt.

Erwin Preiner, Präsident des „Zivilschutzverbandes Burgenland“ sagt: „Das persönliche Gespräch zwischen Eltern, Kindern und Jugendlichen kann keinesfalls durch etwas, oder gar durch den PC oder das Internet ersetzt werden.“

Der Workshop in Kittsee war eine Auftaktveranstaltung, Ziel ist es, mehrere Schulen im Burgenland zu besuchen und auf die Gefahren im Internet aufmerksam zu machen.