Neusiedl am See

Erstellt am 17. August 2017, 06:10

von BVZ Redaktion

Neusiedl: So wird das neue Seebad. Das geplante „Seehotel“ und das Seerestaurant „Da Marco“ sollen zu einem gemeinsamen Hotel am neuen Standort am Osthafen werden.

Verlegt. Statt zwei Beherbergungsbetrieben soll es im Seebad nur ein Hotel geben und zwar am Osthafen.  |  Carla Lo/Baumgartner-Hutter

Die Entscheidung ist gefallen: Die Jury kürte das Siegerprojekt des Teams der Landschaftsplanerin Carla Lo und der Architekten Baumgartner-Hutter, das dann mit der Erarbeitung eines Masterplans für das Seebad beauftragt werden soll.

Eines vorweg: Das wird erst nach den Wahlen im Herbst, durch den neuen Gemeinderat und die Freizeitbetriebe erfolgen. „Der Wettbewerb war dazu da, einen Planer zu finden, der uns am geeignetsten erscheint, einen Plan zu erarbeiten“, erklärt Stadtrat Thomas Halbritter (ÖVP).

Schwimmbereich. Neben dem Kinderbecken (ganz links) soll ein 50 Meter langes Freibecken entstehen, als Alternative zum Neusiedler See. Entlang der Promenade sollen Verkaufsstände und Kioske Platz finden. Luftig und eingeschossig, damit der freie Blick auf den See garantiert wird. Foto: Carla Lo/Baumgartner-Hutter  |  Carla Lo/Baumgartner-Hutter

Die Planer hatten ein abgegrenztes Wettbewerbsgebiet als Vorgabe, die Anordnung der vorhandenen Freizeitmöglichkeiten, des Hotels, der Segelschule und zusätzlicher Gastronomie waren den Teams freigestellt.

So sticht beim Siegerentwurf auch gleich eines ins Auge: Aus dem geplanten Seehotel und dem derzeit geschlossen Seerestaurant und Hotel „Da Marco“ soll ein gemeinsames Projekt werden, und zwar mit neuem Standort im Ost-Hafen, unweit des Refugiums und in unmittelbarer Nähe des Segelzentrums (siehe Übersichtsplan unten).

Übersicht. Im Siegerentwurf zum neuen Seebad-Konzept wird aus den zwei Beherbergungsbetrieben am See ein gemeinsames Hotel mit einem komplett neuen Standort am Osthafen (siehe rote Markierung).  |  Carla Lo/Baumgartner-Hutter

Dort wo der ursprüngliche Standort des Seehotels vorgesehen ist, sollen Volleyballplätze entstehen und eine aufgewertete Promenade zum Verweilen einladen, im Anschluss soll die Segelschule ihren Platz finden (siehe auch Bild unten). „Damit soll die Eingangssituation zum Seebad klar verbessert werden“, betont Halbritter.

Zum Verweilen. Der Bereich an der Westseite des Seebades soll laut Entwurf zum Entspannen einladen, die Segelschule hier angesiedelt werden.  |  Carla Lo/Baumgartner-Hutter

Der bestehende Kinderbereich soll in unmittelbarer Nähe durch ein 50 Meter langes Freibecken zusätzlich aufgewertet werden, als Alternative zum Neusiedler See. Entlang der Promenade sollen Verkaufsstände und Kioske Platz finden.

„Luftig und eingeschossig, damit der freie Blick auf den See garantiert wird“, meint Halbritter. Auch für Jugendliche soll es zusätzliche Angebote geben.

„Das ist kein fertiges Projekt. In der nächsten Stufe muss der Entwurf mit allen Beteiligten abgestimmt werden, um aus der Idee einen Plan zu machen“, so Halbritter, der in dem Siegerentwurf einen großen Vorteil sieht: „Alle Bauwerke können unabhängig voneinander errichtet werden, das hat die Jury ganz klar als Stärke des Projekts gewertet.“