Erstellt am 23. März 2016, 05:44

von Pia Reiter

So wird das Stadtfest: Jugend feiert länger. Bühne am Anger wird bis zwei Uhr früh bespielt, Foodtrucks für Verpflegung. Hauptbühne wird parallel zum Rathaus gedreht.

Attraktiver. Derzeit wird an einem Konzept für die Jugendbühne am Anger gearbeitet, das Angebot soll erweitert werden. Foto: Reiter  |  NOEN, Reiter
Mit großen Erwartungen fiebern die Neusiedler ihrem Stadtfest am 6. August entgegen. Derzeit wird vor allem intensiv an einem attraktiven Gesamtkonzept für die Jugendbühne beim Anger gearbeitet.

Die wichtigeste Neuerung: Am Anger wird bis um zwei Uhr früh Musik gespielt (vorher war laut Florian Sövegjarto, Vorstandsmitglied des Kulturvereins Impulse, der das Stadtfest veranstaltet, schon um ein Uhr morgens Schluss) und gestartet wird diesmal schon ab Mittag (bisher war das erst ab 17 Uhr der Fall).

Am Nachmittag wird es gemütliche DJ-Musik zum Entspannen geben, ab dem späteren Nachmittag, zum Abend hin, ist dann der Übergang zu den Live-Bands geplant.

„Einfacher, billiger und unkomplizierter“

„Angedacht ist eine gemütliche Atmosphäre, nette Sitzmöglichkeiten, tolle Drinks, super Essen, es werden sogenannte Foodtrucks aufgestellt. Auch am Anger gilt, dass wir mit regionalen Betrieben zusammenarbeiten wollen“, erklärt Sövegjarto.

Im Großen und Ganzen wird sich das Stadtfest zwar abgespeckter präsentieren, doch das sehen die Impulse-Vorstandsmitglieder Franz Kast, Peter Goldenits und Thomas Harrer als klaren Vorteil: „Das Stadtfest 2016 wird einfacher, billiger und unkomplizierter.

Statt vier Bühnen konzentrieren wir uns jetzt auf zwei - der Hauptbühne vor dem Rathaus und der Jugendbühne am Anger - sowie das Hoffest im Weinwerk.“ So sollen in der Unteren Hauptstraße die dortigen Betriebe die Programmgestaltung selbst in die Hand nehmen. Standplätze werden vorrangig an lokale Anbieter vergeben.

Sautanzmusi und Wein vor dem Rathaus

Gestartet wird wie gewohnt mit dem traditionellen Bürgermeister-Empfang vor dem Rathaus um zehn Uhr, ausgeschenkt wird Wein von Neusiedler Winzern, für die musikalische Unterhaltung ist die Sautanzmusi zuständig. Außerdem wird es heuer bei der Hauptbühne mehr Sitzplätze geben. Diese wird direkt vor dem Rathaus aufgebaut, also um 90 Grad gedreht, damit die Sicht auf den Hauptplatz offen ist.

Die großen Bars von auswärtigen Betrieben sollen wegfallen, betont Kast: „Hier sind jetzt Einheimische gefragt. Neusiedler Wirte, Vereine und Gewerbetreibende haben Priorität.“

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Für Vereine stellt die Stadtgemeinde deshalb die Punschhütten vom Adventdorf für das Stadtfest zur Verfügung. Am nächsten Mittwoch, dem 30. März, findet dazu um 19 Uhr im Weinwerk ein Infoabend für Gewerbetreibende und Vereine statt.

Für die Veranstalter ist klar: „Das heurige Stadtfest ist dazu gedacht, um aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und diese zu korrigieren. Die Leute haben ja bestimmte Vorstellungen vom Stadtfest. Die Neusiedler, die am Abend nicht mehr gekommen sind, diese Gäste wollen wir zurückhaben.“