Erstellt am 30. Januar 2014, 17:16

Soldat schoss sich in den Unterschenkel. Auf dem Truppenübungsplatz Bruckneudorf (Bezirk Neusiedl am See) ist es Donnerstagnachmittag zu einem Schießunfall gekommen.

 |  NOEN, Erwin Wodicka
Laut Angaben des Bundesheeres schoss sich ein 24-jähriger Gefreiter aus der Steiermark mit einem Sturmgewehr 77 in den Unterschenkel. Der Verletzte wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Spital geflogen. Er sei nicht in Lebensgefahr, hieß es.

Unfall bei Schießprogramm für Bosnien

Zu dem Unfall kam es um 15.15 Uhr: Der Gefreite nahm an der Vorbereitung für einen Auslandseinsatz in Bosnien teil. Der 24-Jährige war gerade dabei, ein Schießprogramm durchzuführen, so der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Oberst Michael Bauer, zur APA. Der Soldat habe dabei eine Position zum Schießen eingenommen: "Da hat sich der Schuss gelöst."

Eine Notärztin versorgte den Verwundeten, der anschließend mit dem Rettungshubschrauber in das Wiener Wilhelminenspital geflogen wurde.

Scharfschießen wurde abgebrochen

"Es besteht keine Lebensgefahr", so Bauer, "es hat Gott sei Dank die Rettungskette sehr gut funktioniert." Bei Schießübungen des Bundesheeres muss immer ein Notarzt anwesend sein.

Das Scharfschießen wurde abgebrochen. Die Waffe wurde sichergestellt. Das Militärkommando Burgenland hat zur Feststellung der Unfallursache eine Untersuchungskommission eingesetzt. "Wir erwarten morgen eine erste Information", so Bauer.