Erstellt am 23. März 2016, 10:35

von Paul Haider

Spektakuläre Katastrophenübung. Am Samstag übten Feuerwehr, Polizei und Bundesheer für den Ernstfall eines Waldbrandes in Nickelsdorf.

Vor Ort. Alexander Heller (Rotes Kreuz), Anton Kandelsdorfer, Claus Paar, Bezirkspolizeikommandant Rainer Bierbaumer, Nickesldorfs Bürgermeister Gerhard Zapfl, Ronald Szankovich, Bezirkshauptmann Martin Huber, Grundbesitzer Markus Graf zu Königsegg- Aulendorf, Thomas Frey und Michael Krenn.  |  NOEN, Bfkdo

Am Samstag fand eine groß angelegte Katastrophenübung der Feuerwehren des Bezirks Neusiedl am See statt. Die Übungsannahme: Ein ausgedehnter Waldbrand zwischen Nickelsdorf und Halbturn. „Die Übung wurde von Claus Paar, dem Referenten des Katastrophenhilfsdienstes, schon Monate zuvor bis ins kleinste Detail ausgearbeitet“, erklärte Feuerwehr-Pressesprecher Peter Kroiss gegenüber der BVZ.

Hubschrauber-Einsatz: Löschen aus der Luft

Eine der besonderen Herausforderungen bei der Übung war laut Kroiss, dass es auf dem weitläufigen Gebiet zwischen Nickelsdorf und Halbturn keine Löschwasserversorgung gibt. Daher kam das Bundesheer mit zwei Hubschraubern und zwei Flugzeugen unterstützend zum Einsatz, damit der angenommene Brand aus der Luft bekämpft werden konnte. „Ein Highlight war sicherlicht auch, dass viele der anwesenden Feuerwehrmitglieder mit dem Hubschrauber verflogen werden mussten“, erzählt Peter Kroiss weiter.

Insgesamt nahmen 121 Florianis sowie 15 Mitglieder von Polizei, dem Roten Kreuz und dem Bundesheer an der spektakulären Übung teil.

„Die Übung war schlussendlich ein voller Erfolg“, freut sich Feuerwehr-Pressesprecher Peter Kroiss.