Erstellt am 29. Februar 2012, 00:00

Technischer Defekt: Windrad fing Feuer. GOLS / Löscheinsatz wegen Höhe des Brandherds nicht möglich. 2,5 Millionen Euro Schaden.

Totalschaden. Am nächsten Tag war die Gondel völlig zerstört.  |  NOEN
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GOLS / Gegen fünf Uhr früh alarmierte ein zufällig vorbeikommender Feuerwehrmann aus Zurndorf die örtliche Feuerwehr: Ein Windrad bei Gols hatte Feuer gefangen, nur wenig später waren die Feuerwehrmannschaften aus Neusiedl am See und Gols schon am Einsatzort.

Technischer Defekt: Rund  2,5 Millionen Euro Schaden

Aufgrund der Höhe des Brandherdes, der Gondel in rund 91,5 Meter Höhe, war ein Löscheinsatz der alarmierten Feuerwehren nicht möglich, es folgte ein kontrolliertes Abbrennen des Windrades.

Der Bereich nahe der Brandstelle musste wegen der Gefahr vor herab stürzender Trümmer gesperrt werden, gegen sieben Uhr früh war dann die Gondel des Windrades durch das Feuer gänzlich abgebrannt.

„Gehen derzeit von einem  technischen Defekt aus“

Nun laufen die Brandursachenermittlungen auf Hochtouren, wie Gerhard Altmann, „Bewag“-Pressesprecher gegenüber der BVZ bestätigt: „Die Prüfung läuft, derzeit gehen wir von einem technischen Defekt aus. Nähere Prüfungen können erst stattfinden, wenn das Windrad abgebaut ist. Demnächst wird ein Kran die Anlage abbauen, danach wird man mehr wissen. Vorfälle dieser Art sind aber extrem selten. Der Schaden beträgt rund 2,5 Millionen Euro.“