Erstellt am 13. Juni 2012, 00:00

Tösch und Huber gehen getrennte Wege. NYIKOSPARK / Koch Sascha Huber verlässt Haubenlokal, Patron Fritz Tösch will sich selbst wieder vermehrt der Küche widmen.

Eigene Wege. Nyikospark-Patron Fritz Tösch und Koch Sascha Huber beenden ihre Zusammenarbeit nach zwölf Jahren. PIA REITER  |  NOEN
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VON PIA REITER

NEUSIEDL AM SEE / Dem Landgasthaus am Nyikospark stehen Veränderungen ins Haus: Nach zwölf gemeinsamen Jahren trennen sich die Wege von Patron Fritz Tösch und Sascha Huber, Koch seit der ersten Stunde. „Eine gute und natürliche Entwicklung, wir haben ein fast freundschaftliches Verhältnis, aber nun ist der Zeitpunkt gekommen, wo jeder eigene Wege geht“, erklärt Fritz Tösch, der nach wie vor selbst die Linie in der Küche vorgibt und als Chef die Zügel in der Hand hält.

Tösch wird von seinen  Töchtern unterstützt

Nun seien bereits beide Töchter in seinen Betrieben aktiv, Vera Tösch unterstützt ihren Vater im Nyikospark und hat den Bereich Service übernommen, Judith Tösch entlastet den Gastronomen in der gegenüberliegenden Pizzeria „Da Capo“, die heuer bereits das 25. Jubiläum feiert. Dessen Erfolg war laut Tösch erst die Voraussetzung, der das Landgasthaus ermöglich hat. „Ich stehe ja selbst nach wie vor selbst in der Küche, denn ich mache nichts lieber als Kochen. Für mich ist und bleibt das Chefsache“, sagt Tösch, der montags und dienstags, wenn im Nyikospark Ruhetag ist, am Pannoneum, Wirtschafts- und Gastronomieschule in Neusiedl am See, dem Nachwuchs seine Küchenphilosophie näher bringt.

Der Unternehmer beschäftigt insgesamt 35 Mitarbeiter, davon acht in der Küche.

2012 wurde das Landgasthaus am Nyikospark mit zwei Sternen von Österreichs Gourmet-Führer „A la carte“ und mit zwei Hauben der Gastronomie-Bibel „Gault Millau“ ausgezeichnet. „Solche Auszeichnungen bekommt immer ein gesamtes Ensemble und außerdem wird jedes Jahr neu bewertet“, erklärt Tösch, der sich ganz der Region als Philosophie in Küche und Weinkeller verschrieben hat.

Der Nyikospark steht laut seinem Patron Fritz Tösch für pannonische Lebensfreude. In der Monarchie ein Offizierskasino wurde es mit sehr viel Liebe zum Detail renoviert und hat einen modernen Wintergarten und eine Weinbar als Ergänzung bekommen.