Erstellt am 03. Juli 2015, 15:16

von APA Red

Überfall fingiert: Mann verletzte sich selbst. Ein bereits im Februar verübter Überfall auf einen 40-Jährigen in Parndorf (Bezirk Neusiedl am See) hat sich im Zuge der Ermittlungen als fingiert herausgestellt.

 |  NOEN, Werner Müllner
Der Mann hatte der Polizei erzählt, ein Unbekannter hätte ihn auf einem Autoabstellplatz überfallen und ihm Geld gestohlen. Bei der Befragung verstrickte er sich in Widersprüche und gestand, dass der Raub erfunden sei.

BVZ.at hatte berichtet:



Der Täter habe ihm mit einem Messer in den Unterarm gestochen, schilderte der "Überfallene" den Ermittlern laut Angaben der Landespolizeidirektion.

Schließlich habe er zugegeben, sich die Verletzung selbst beigebracht zu haben - damit ihm sein Arbeitgeber, dem das fehlende Geld gehörte, die Geschichte glaubt. Den Vorwurf, das Geld seines Chefs veruntreut zu haben, bestritt der Mann jedoch.