Erstellt am 02. Februar 2011, 00:00

Umspannwerk wird in Zurndorf gebaut. FIXIERT / Zurndorf bekommt ein Umspannwerk. Die benötigte Änderung im Flächenwidmungsplan wurde schon beschlossen.

Errungenschaft. In Zurndorf wird ein Umspannwerk gebaut.  |  NOEN

ZURNDORF / Die Gemeinde Zurndorf hat eine Änderung des Digitalen Flächenwidmungsplanes beschlossen und die Landesregierung hat diese Änderung bereits genehmigt.

Dies ermöglicht nun eine erfreuliche Entwicklung für die Region: Die Änderung des Digitalen Flächenwidmungsplanes beinhaltet vor allem die Umwidmung für ein geplantes Umspannwerk im Südosten von Zurndorf und nördlich der Ostautobahn A4.

Entsprechend der Stellungnahme des Umweltanwaltes wird die Widmungsfläche auf die Größe der Anlage beschränkt und die dazu benötigte Fläche von „Grünfläche in Technische Infrastruktur“ umgewidmet. Dabei wird bereits im Vorfeld auf die Natur Rücksicht genommen. So soll das Umspannwerk so positioniert werden, dass Vogelarten in ihrem Aktivitätsraum ungestört bleiben. Konkret wird das geplante Umspannwerk nicht nördlich der 380 kV-Leitung, sondern südlich an der Ostautobahn A4 situiert. Außerdem wird das Projektgebiet mit einem Sichtschutz, bestehend aus heimischen Sträuchern und Bäumen, eingefriedet. Dadurch könnte die Sichtbarkeit des Umspannwerkes in der freien Landschaft wesentlich vermindert werden.

Zurndorfs SPÖ-Bürgermeister und Landtagsabgeordneter Werner Friedl freut sich jedenfalls sehr, dass das Umspannwerk der BEWAG in seiner Heimatgemeinde platziert wird. „Wir waren die erste Gemeinde im Burgenland mit Windrädern, damals wurden wir noch belächelt - nun werden wir beneidet“, streicht er die Vorreiterrolle seiner Gemeinde in Sachen Alternativenergie hervor. „Aufgrund geschickter Verhandlungen konnten wir die Bewag für den Standort Zurndorf gewinnen. Es ist eine Aufwertung unserer Gemeinde und in Hinblick auf den Umweltschutz ein weiterer Schritt in die Zukunft.“