Erstellt am 01. April 2014, 09:38

Verdacht auf Giftmord: Verfahren eingestellt. Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt (StA) hat im Dezember des Vorjahres eine Obduktion eines im Mai 2006 verstorbenen Pensionisten in Nickelsdorf angeordnet.

Foto: Erwin Wodicka  |  NOEN, BilderBox - Erwin Wodicka / wodi
Der Verdacht damals: Der Mann sei keines natürlichen Todes gestorben. Eine Pflegerin des Mannes wurde als Beschuldigte geführt. Nun wurde des Verfahren eingestellt, bestätigte die StA.

Kein Fremdverschulden

"Das Obduktionsergebnis hat ergeben, dass hier kein Fremdverschulden vorliegt. Aus diesem Grund wurden keine weiteren Erhebungen geführt und das Verfahren wurde eingestellt", so Magdalena Wehofer, Sprecherin der StA. Bei der Untersuchung habe man besonderes Augenmerk auf Intoxikation gelegt, erläuterte sie.

In Medien war von einer "Giftmischerin" und dem Verdacht auf Giftmord berichtet worden. Seitens der StA hieß es damals, dass es Hinweise gebe und man diesen nachgehen müsse.

Bekannter wunderte sich über Geldvermögen

Ein Bekannter der Pflegerin hatte den Fall ins Rollen gebracht. Er hatte sich über das Vermögen der gebürtigen Ungarin gewundert und angegeben, dass sie dem 78-Jährigen während eines zweiwöchigen Slowakei-Urlaubs Rohypnol verabreicht hätte.