Erstellt am 17. August 2011, 00:00

Viel Wind um die Räder. STROMERZEUGUNG / Die BEWAG-Tochter Austrian Wind Power (AWP) baut zurzeit zwei der größten Windräder der Welt.

Ein »normales« Windrad ist bis zu 150 Meter hoch, die beiden Super-Räder werden fast 200 Meter hoch sein. Bis Ende des Jahres sollen die Räder - die auch für die Forschung genutzt werden - in Betrieb gehen. MÜLLNER  |  NOEN
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VON WERNER MÜLLNER

POTZNEUSIEDL / Noch ist nicht viel zu sehen von den beiden Mega-Windrädern, die zurzeit entstehen. Derzeit steht erst ein kleiner Teil des Sockels von einem der beiden Windräder und schon dieser lässt erahnen, dass diese Mega-Räder alle anderen Windräder der Region überragen werden.

Bis 2013 Strom nur noch  von heimischen Windrädern

 

Die Energie, die die beiden Windräder liefern werden, ist enorm: Eines der Räder reicht aus, um die Stadt Neusiedl vollkommen mit Strom zu versorgen, beide gemeinsam lassen die Landeshauptstadt erleuchten. In Haushalte übersetzt bedeutet das, dass rund 8000 Haushalte versorgt werden können.

Das Fundament für jedes Windrad hat einen Durchmesser von 29 Metern, 1400 Kubikmeter Beton – also rund 140 Betonmischer-Lieferungen – und 120 Tonnen Stahl werden verbaut. Bei der Besichtigung vor Ort erklärten die BEWAG-Vorstände Michael Gerbavsits und Reinhard Schweifer, dass die BEWAG innerhalb von drei Jahren rund 350 Millionen Euro in die Windenergie investieren wird.

Vorstands-Sprecher Michael Gerbavsits: „Im Burgenland soll bis 2013 der Strom-Jahresbedarf mit erneuerbarer Energie abgedeckt werden.“ Übers Burgenland verteilt gibt es derzeit 206 Windenergieanlagen. 138 davon gehören der Austrian Wind Power.