Erstellt am 20. Februar 2014, 11:26

Vier Pferde wieder zurück in Andau. Nach dem Auftreten von Vergiftungen bei zwölf Pferden in einem Reitstall in Andau (Bezirk Neusiedl am See) gibt es für den Besitzer gute Nachrichten aus dem Tierspital.

 |  NOEN, Karl Stadler
Bereits am Mittwoch konnten zwei Pferde, die in der Klinik der Veterinärmedizinischen Universität Wien betreut wurden, den Weg zurück ins Burgenland antreten. Heute, Donnerstag, folgten zwei weitere, hieß es auf APA-Anfrage.

"Zwei müssen noch ein paar Tage in Beobachtung bleiben"

Die Stute "Evita" und den Wallach "Fandango" habe er bereits Mittwochabend abholen dürfen, so Reitstallbesitzer Helmut Altmann zur APA. Donnerstagvormittag war er dann nochmals in Wien, um die Stuten "Goldika" und "Rumba" nach Andau zu bringen.

"Zwei müssen noch ein paar Tage in Beobachtung bleiben", schilderte Altmann. "Sie sprechen gut auf die Therapie an und sind gut unterwegs", so eine Sprecherin der Vetmeduni Vienna.

Ergebnisse der Futterproben liegen noch nicht vor

In der vergangenen Woche hatten nacheinander insgesamt zwölf Pferde im Reitstall Anzeichen einer Vergiftung gezeigt. Die Tiere litten an Koliken, bei einigen Tieren setzte die Darmtätigkeit aus.

Acht Turnierpferde waren in die Tierklinik nach Wien gebracht worden. Zwei haben die Vergiftung nicht überlebt. Sie mussten trotz aller Bemühungen eingeschläfert werden. Bei einem Tier war eine Operation positiv verlaufen.

Um herauszufinden, was die Symptome bei den Pferden ausgelöst hat, wurden Futterproben zur Untersuchung zur Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) gebracht ( ). Ergebnisse lagen noch nicht vor.