Erstellt am 06. Juni 2012, 00:00

WC ist SPÖ zu teuer. 7.000 EURO / Bau der öffentlichen Toilette in Gattendorf wird nicht ganz über „Servus Pontis“ finanziert. SPÖ kritisiert Zusatzkosten, ÖVP verweist auf Mehrwert des Projekts.

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GATTENDORF / Kritik äußert die SPÖ-Gattendorf an den Kosten für die Entstehung der öffentlichen Toilettenanlage am Hauptplatz in ihrer neuesten „Ortspost“-Ausgabe, die auch auf der Homepage der SPÖ Gattendorf nachzulesen ist. Grund dafür: Laut SPÖ würden der Gemeinde für die Errichtung der Stromversorgung und des Kanalanschlusses etwa 7.000 Euro Zusatzkosten anfallen, Ortschef Franz Vihanek (ÖVP) verweist von der BVZ darauf angesprochen auf den „Mehrwert des Projekts“, da die Anschlüsse nun auch vom „Landjugendkeller“ genutzt werden können.

SPÖ: „Anschlüsse kosten  Gemeinde 7.000 Euro extra“

 

Auszug aus dem SPÖ-Artikel: „Wenn schon eine öffentliche Toilettenanlage von dem EU-Tourismusprojekt „Servus Pontis“ finanziert wird, sollten sowohl der Kanalanschluss, sowie auch die Errichtung der Stromversorgung in diesem Projekt beinhaltet sein, um keine zusätzlichen Gelder zu verwenden. Diese Anschlüsse kosten der Gemeinde extra circa 7.000 Euro“.

Prinzipiell befürworte man die Inanspruchnahme der Förderung von Projekten, jedoch hätte man mit diesem Geld bereits „grundlegende Arbeiten zur Herstellung der Straße von der Kirchenmauer bis zur Kirchengasse finanzieren können.“ Problematisch ist für Vizebürgermeister Karl Helm (SPÖ) auch die Frage nach den Öffnungszeiten, da man öffentliche Toilettenalangen nur schwerlich mit diesen belegen könne. Zudem sieht er die Frage nach den Folgekosten und der künftigen Reinigung kritisch.

Für Bürgermeister Franz Vihanek (ÖVP) ist diese Kritik nicht nachvollziehbar, da die SPÖ laut Vihanek in die Projektplanung sowie die Begehung vor Ort eingebunden war und dabei keine Einwände äußerte. „Nun folgt Kritik, das ist mir unverständlich. Es sind mehrere Orte in das „Servus Pontis“- Projekt eingebunden, daher können nur Kosten in gewisser Höhe für Projekte übernommen werden, uns stand also ein Budget zur Verfügung. Wir haben dann die günstigste Möglichkeit gewählt. Da Kanalanschluss und Stromversorgung auch für den Landjugendkeller gelten, hat das Projekt ohnehin einen Mehrfacheffekt für die Gemeinde und die Jugend“, erklärt der Ortschef.