Erstellt am 14. August 2013, 14:00

Wirbel um Seezugang. Seepark Kittsee / Optionsverträge mit Investorengruppe, die Hotel errichten will, werden nach Gemeinderatsbeschluss jetzt geprüft.

Am Badeteich. Der LIKI-Gemeinderat David Valentin und seine Fraktion wollen die Auflösung des Optionsvertrages mit der Investorengruppe. KZF  |  NOEN, KZF
Von Katharina Zedlacher-Fink

KITTSEE / Bei der letzten Gemeinderatssitzung stand ein Tagesordnungspunkt am Programm, der sichern sollte, dass die Kittseer zu ortsüblichen Preisen am Kittseer Seepark baden können. Eine Investorengruppe will am unteren Spitz ein Hotel errichten.

Liste Kittsee will vom Vertrag aussteigen

Ein dementsprechender Optionsvertrag wurde 2010 unterschrieben und im Vorjahr wurde ein Kaufvertrag zwischen der Gemeinde und der Investorengruppe unterschrieben. Bei der Gemeinderatssitzung stellte die LiKi (Liste Kittsee) dann den Antrag, vom gesamten Vertrag zurückzutreten.

„Wir glauben nicht, dass die Kittseer dann auch wirklich dort baden können. Das ist von den Plänen her nicht vorstellbar“, erklärt LiKi-Gemeinderat David Valentin. Schließlich wurde der Tagesordnungspunkt ausgesetzt und ein Antrag auf Vertagung und Prüfung der bestehenden Verträge beschlossen.

„Wir wollen keine zusätzlichen Kosten für die Gemeinde. Wir als SPÖ sind für alles offen. Deshalb werden die Verträge jetzt noch einmal geprüft“, sagt Bürgermeisterin Gabi Nabinger (SPÖ). Auch Vizebürgermeister Franz Buchta (ÖVP), der den Kaufvertrag vom Vorjahr nicht unterschrieben hat, begrüßt eine Vertragsüberprüfung. „Wir wollen herausfinden, was für die Gemeinde die sinnvollere Variante ist“, so Buchta.