Erstellt am 20. Februar 2013, 00:00

WM-Gold mithilfe von Kittseer „Hopsi“. Schladming / Markus Leitner war am Dienstag spontan als Maskottchen „Hopsi“ im Einsatz - sogleich durfte Österreich über Gold jubeln.

Markus Leitner als Maskottchen. Der 26-Jährige sprang für zwei kranke Kollegen ein und streifte kurzerhand das „Hopsi“-Fankostüm über.Bvz  |  NOEN
Von Bettina Scheidl

KITTSEE / SCHLADMING / Besonders viel Glück dürfte am vergangenen Dienstag das Maskottchen der Ski-Weltmeisterschaft in Schladming den österreichischen Skistars im Teambewerb gebracht haben: Hier holten die Athleten die erste Goldmedaille, während der Kittseer Markus Leitner unter dem Kostüm des WM-Maskottchen „Hopsi“ steckte und dabei den Sportlern die Daumen drückte.

„Bereit erklärt, als WM-Hopsi einzuspringen“ 

Zuvor war Markus Leitner als Volunteer in der „WM Lounge“ tätig, just am Dienstag sprang er dann für zwei erkrankte Kollegen ein, die an jenem Tag ursprünglich den „WM-Hasen“ hätten spielen sollen: „Jeden Tag gab es in der Früh eine Sitzung, bei der der Tagesablauf besprochen wurde. Am Dienstag hieß es, dass jene zwei Mitarbeiter, die als „Hopsi“ auftreten sollten, krank sind. Ich habe mich spontan bereit erklärt zu helfen und als Maskottchen einzuspringen“, erklärt Leitner gegenüber der BVZ. Dabei durfte das WM-Maskottchen natürlich auch bei der Siegerehrung im Zielhang nicht fehlen, außerdem war Markus Leitner im WM-Hasenkostüm auch auf den Tribünen der Zuschauer im Einsatz. An folgenden Tagen war der Kittseer erneut in der „ VIP-Lounge“ tätig, zu der nur eingeladene Gäste von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel Zutritt haben: Neben Skistars aus Österreich wie Michi Kirchgasser und Stephan Eberharter traf er auch internationale Sportler wie Alberto Tomba und Tessa Worley, Siegerin des Damen-Riesentorlaufs in Schladming.

„Ein Abschluss wie im Bilderbuch“ 

Bis zum Ende der Ski-WM am Sonntag wurden von den Skistars noch einige Medaillen „gehamstert“. Über den „goldenen“ Erfolg von Marcel Hirscher am Sonntag freut sich Markus Leitner besonders: „Es war einfach ein Abschluss wie im Bilderbuch. Die Zeit als Volunteer war eine tolle Erfahrung.“