Erstellt am 13. März 2013, 00:00

Wohnen am Kittseer See. „Seepark Kittsee“ / Rund um Badesee entsteht exklusiver Wohnpark. Restaurant mit Hotel und Strandbad für öffentlichen Teil geplant.

Beispielsentwürfe. Pläne des Weidener Architekturbüros „ad2-architekten“ von Andrea Dämon und Andreas Doser zur optimalen Nutzung der „Seepark“-Grundstücke. Mit dem Kauf der Grundstücke erwerben die Käufer jedoch keine Wohnhäuser.Architekturbüro ad2 Architekten  |  NOEN, ad2 Architekten
Von Bettina Scheidl

KITTSEE / Aus einer ehemaligen Schottergrube bei Kittsee, die gut 15 Jahre leer stand, entsteht derzeit Großes: Einerseits ein exklusiver Wohnpark mit 80 Baugrundstücken rund um den insgesamt 5,5 Hektar großen Badesee, anderseits ein öffentlicher Teil mit Restaurant, angeschlossenem Hotel mit rund 50 Betten und einem öffentlichen Strandbad mit einem Seeanteil von rund 1,1 Hektar.

Zeitplan: Aufschließung bis Ende April beendet

Das Projekt sieht ein modernes und naturhaftes Wohnen rund um den Badesee vor - unmittelbar nach der Ortsausfahrt Kittsee finden derzeit noch die Aufschließungsarbeiten für das Projekt statt, die bis Ende April fertiggestellt werden.

Das Gesamtareal wird dabei in zwei Teilbereiche aufgeteilt: Zum einen in den zehn Hektar großen „Seepark“, einen exklusiven Wohnpark, der in 80 Einzelparzellen unterteilt ist. 53 der Grundstücke verfügen über einen direkten Seezugang. Käufer erwerben neben dem Grundstück selbst auch Miteigentum an der Seefläche, den internen Grünflächen sowie der Erschließungsstraße. Besagter Bereich steht ausschließlich für die Bewohner des „Seeparks“ zur Verfügung. Gut 2,5 Hektar umfasst hingegen das öffentliche Areal: „Dieses private Investment dient auch der Gemeinde Kittsee etwa durch Bedarfszuweisung des Landes und sichert Kittsee zudem ein Seebad für die Öffentlichkeit, dies alles ohne Kostenbeteiligung der Gemeinde“, erklärt man vonseiten der Projektentwicklung.

Gesamtinvestition: 25 bis 30 Millionen Euro

Die Projektentwicklung wurde von der Firma „Construct IQ“ unter Geschäftsführer Christian Scherf in Kooperation mit der Burgenländischen Landesregierung, der Gemeinde Kittsee und Walter Rinalda durchgeführt, der seitens der „Helwa GmbH“ auch für den Verkauf zuständig ist. Etwa 240 Personen werden so künftig im Seepark von Kittsee ihren Hauptwohnsitz finden, wie Walter Rinalda erklärt: „Erste Käufer wollen mit dem Bau ihrer Häuser bereits im April beginnen.“

Die Aufschließungskosten betragen zwei Millionen Euro, die Gesamtinvestitionskosten von 25 bis 30 Millionen Euro beziehen sich auf die Gesamtkosten für Grundstück, die Aufschließung ebendieser sowie die Kosten für die Wohnhäuser und das geplante Hotel. Christian Scherf erklärt: „Ich sehe für Kittsee und die Region im Dreiländereck ein großes Potenzial mit stark wachsender Wirtschaft. Ziel ist eine harmonische Siedlung mit zeitgemäßer Architektur, die sich in das Ortsbild einfügt, aber auch Bezug nimmt auf die Einzigartigkeit des Sees und der optischen Anbindung Bratislava.“