Erstellt am 08. Juni 2016, 10:11

von Pia Reiter

Zentralmatura: Klasse ohne Fünfer. Bezirksschulen sehr zufrieden, Pannoneum-Klasse ohne Fünfer. Gymnasium-Klasse in Englisch und Mathe top.

Lernen geht weiter. Die Maturanten Lena Frost, Stefan Ballok, Ella König, Lukas Szigeti und Julia Tschida, Schüler des Gymnasium Neusiedl, bereiten sich derzeit auf die mündliche Matura vor.  |  NOEN, Pia Reiter

Offizielle Zahlen gibt es erst Ende Juni, aus Wiener Schulen heißt es aber bereits, dass bis zu 50 Prozent der Schüler bei der schriftlichen Mathematik-Matura durchgefallen sind.

20 Prozent mit Fünfer in Mathe

Im Burgenland haben laut Landesschulrat 20 Prozent der Schüler einen Fünfer in Mathematik, an den BHS schaut es offenbar besser aus. Die Schulen des Bezirks, sowohl AHS mit dem Gymnasium Neusiedl als auch BHS wie Pannoneum, AkWi oder HAK Frauenkirchen, sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

Im Pannoneum (hier sind heuer 91 Schüler zur Matura angetreten) gibt es sogar eine Klasse, die die schriftliche Matura in allen Fächern ohne Fünfer bestanden hat. „Wir sind grundsätzlich sehr zufrieden, das Ergebnis ist für uns sehr positiv“, heißt es.

Auch im Gymnasium gibt es eine Klasse ohne Fünfer in Mathematik und Englisch. Direktor Walter Roth erklärt sich die guten Ergebnisse so: „Unsere Schüler werden schon die gesamte Oberstufe intensiv und ausführlich vorbereitet. Ihnen ist die Art, wie bei der Matura gefragt wird, zum Beispiel schon durch Schularbeiten bekannt.“ Auch die Lehrer haben sich laut Roth überaus umfangreich mit dem Thema Zentralmatura beschäftigt.

"Schüler waren gut vorbereitet"

Das bestätigen auch die Maturanten Lena Frost, Stefan Ballok, Ella König, Lukas Szigeti und Julia Tschida: „Mathematik war durchaus herausfordernd, aber keine Überraschung, da wir gut vorbereitet worden sind. Englisch war leicht.“

AkWi-Direktorin Beata Sämann-Takacs spricht ebefalls von guten Ergebnissen: „Es ist nichts auffällig oder Überraschendes dabei, die Lehrer haben die Schüler gut vorbereitet. Von Haus aus gute Schüler haben auch in Mathe gut abgeschnitten. Ich hoffe, die Tendenz bleibt so.“ Auch in Frauenkirchen zieht man eine positive Zwischenbilanz: „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden, sowohl die Lehrer/innen als auch die Kandidat/innen. Wir haben insgesamt nur wenige nicht genügend, die sich durch die Kompensationsprüfungen noch vermindern werden. Die Stimmung ist gut und der Ablauf war bis jetzt reibungslos“, so HAK-Direktorin Emilie Toppel.