Erstellt am 23. Oktober 2015, 06:22

von NÖN Redaktion

Friedrichshof-Mieterin ungerecht behandelt?. Mieterin ortet Ungerechtigkeiten gegen ihre Person. Die BVZ fragte bei Genossenschaft und Hausverwaltung nach.

Schwierige Mieterin? Eine Mutter von vier Kindern fühlt sich nach anfänglicher Ruhe am Friedrichshof von anderen Bewohnern, Genossenschaft und Hausverwaltung gemobbt. Foto: BVZ  |  NOEN, BVZ
Eine vierfache Familienmutter ist im August auf den Friedrichshof gezogen. Nach anfänglicher Freude über den neuen Wohnort fühlt sie sich nun seit einiger Zeit von den anderen Mietern, der Genossenschaft und Hausverwaltung ungerecht behandelt.

Urinierte Katze ins Stiegenhaus?

Ihre Vorwürfe: Nachbarn hätten sich zu Unrecht darüber beschwert, dass ihre Kinder und ihr Hund zu laut seien. Außerdem werde ihr vorgeworfen, dass ihre Katze ins Stiegenhaus uriniere. Eine Mieterversammlung, die sie zur Beruhigung einberufen hatte, wäre schließlich zu einer Hetzjagd gegen sie ausgeartet.

Missverstanden fühlt sie sich mittlerweile auch von der Wohngenossenschaft, der sie vorwirft, nicht neutral vorzugehen.

„Wir gehen da standardisiert vor“

Peter Schär, Vorstand der Genossenschaft am Friedrichshof dazu: „Wenn wir von Mietern unabhängig voneinander Beschwerden über jemanden erhalten, weisen wir diese Person natürlich darauf hin, dass sie sich an die Hausordnung halten muss. Wir sind hier eine Wohnanlage, und da muss man die anderen Mitbewohner im Sinne der Hausordnung respektieren.“

Der zuständigen Hausverwaltung wirft die Mieterin weiters vor, Schriftstücke zu verfassen, die nichts mit der Realität zu tun hätten.

„Wir gehen da standardisiert vor. Wenn wir schriftliche Beschwerdebriefe erhalten, müssen wir reagieren und den Mieter darüber informieren. Grundsätzlich müssen die Mieter aber untereinander dafür sorgen, dass sie miteinander auskommen“, so die für den Friedrichshof zuständige Hausverwalterin.